03.06.2016, 09:01 Uhr

Lotte Tobisch zum Anfassen

Charmant, eloquent und beneidenswert jung: Lotte Tobisch zu Gast im Café Mozart
Salzburg, Café Mozart: "Erzählen ist viel lustiger als vorlesen", meinte Prof. Lotte Tobisch, und so entpuppte sich die Präsentation ihres neuen Buches "Alter ist nichts für Phantasielose" in der Reihe LITERATUR IM CAFÉ MOZART am Donnerstag zu einer charmanten Plauderstunde. Überschäumend, amüsant und witzig erzählte die Grande Dame und ehemaige Organisatorin des Wiener Opernballs, die heuer ihren 90. Geburtstag feierte, aus ihrem Leben: Von ihrer großen Liebe, dem Salzburger Schritsteller und Dramaturgen Erhard Buschbeck, der noch Georg Trakl persönlich kannte, ihrer Freundschaft zu dem Philosophen Theodor Adorno, wie ihre Boxerdame Bianca zu Bruno Kreisky kam ("Ein Hund beim Kreisky, das war eine Mezie!") und wie sie Gräfin Schönfeldt als Opernball-Organisatorin beerbte. Den Abend moderierte Karin Buttenhauser, die Literaturdakteurin von Radio Salzburg. "Den Rest können Sie ja im Buch nachlesen", meinte Lotte Tobisch augenzwinkernd. Unter den begeisterten Zuhörern: die Schauspieler Christa und Agilo Dangl und der Trakl-Experte und Begründer der Salzburger Leselampe Dr. Hans Weichselbaum.
Heute engagiert sich Lotte Tobisch für das Künstler-Seniorenheim in Baden, "Künstler helfen Künstlern". LITERATUR IM CAFÉ MOZART zeigte sich spendabel. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an diese Organisation.
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