19.09.2016, 09:15 Uhr

Monty Python lebt – im Salzburger Landestheater

Premiere "Monty Pythons Spamalot" im Landestheater Salzburg: Hauptdarsteller Uwe Kröger und Pia Douwes beim Schlussapplaus. (Foto: Franz Neumayr)

Standing Ovations für Premiere von "Monty Python's Spamalot" im Salzburger Landestheater

"Ein Feuerwerk der Kunst" – so beschrieb Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem die Inszenierung Andreas Gergens von "Monty Python's Spamalot". Die Premiere am Sonntag war gleichzeitig der Startschuss für die neue Spielsaison und erntete tosenden Applaus. Dass Salzburg reif für Monty Python sei, das habe man heute abend gehört, so Hauptdarsteller "König Artus" Uwe Kröger. Gemeinsam mit Pia Douwes, der "Fee aus dem See", stand der Musical-Star erstmals gemeinsam auf der Bühne des Salzburger Landestheaters. Dass man sich – um der britischen Komikergruppe Monty Python gerecht zu werden – auch als Sänger selbst auf die Schaufel nehmen muss, "ist doch wunderbar", betont Pia Douwes. Man dürfe zwar die eigenen Witze nicht zu lustig finden, müsse ernsthaft spielen und können dennoch enormen Spaß dabei haben. "Die höchste Kunst ist Comedy, ganz besonders wenn es sich um den trockenen Humor Monty Pythons handelt", ergänzt Uwe Kröger, der heuer übrigens in der sechsten Saison als Georg von Trapp" in "The Sound of Music" zu sehen ist.

Auf der Bühne – das Bühnenbild stammt von Court Watson, das Mozarteumorchester leitet Peter Ewaldt – überzeugten auch Verwandlungskünstler Marco Dott und Sascha Oskar Weis als "Lancelot". Unglaubliche Arbeit leisteten Kostümchefin Conny Lüders, die nicht nur knappe, schillernde Outfits, sondern auch Kostüme anfertigen ließ, dank derer sich die Tänzer scheinbar selbst auf die Schulter nehmen konnten. Apropos Tänzer: Für nicht enden wollende Dynamik sorgte Choreografin Kim Duddy.

Im Premierenpublikum: Vereinigte-Bühnen-Wien-Intendant Christain Struppeck, Broadway-Komponist und dreifacher Oscar-Preisträger Stephen Schwartz – er hat vier Jahre lang am Musical "Schikaneder" gearbeitet, das am 30. September Premiere im Wiener Raimundtheater Premiere hat.
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