30.05.2016, 14:30 Uhr

Ein Hauch Kalabrien mitten in Salzburg

Dolce vita: Der aus Kalabrien stammende Santino Bartolotti verwöhnt die Gäste mit italienischen Köstlichkeiten. (Foto: La Calabrisella)

Der aus Kalabrien stammende Koch Santino Bartolotti im Stadtblatt-Interview.

SALZBURG (lg). Ein Stück Kalabrien mitten in Salzburg – unter diesem Motto verspricht die Trattoria "La Calabrisella" in der Vogelweiderstraße 46 echten süditalienischen Genuss. Das Stadtblatt sprach mit dem Küchenchef Santino Bartolotti, einem echten Kalabreser, über typische kalabresische Küche und italienisches Lebensgefühl.

Echte Küche aus Kalabrien – worauf dürfen sich die Gäste des "La Calabrisella" freuen und welche Spezialitäten sind typisch für Kalabrien?
SANTINO BARTOLOTTI:
Auf eine echte, ursprüngliche, süditalienische Küche. Ein typisches Gericht ist der "Pesce spada", hierzulande bekannt als Schwertfisch. Verfeinert werden kalabresische Gerichte vor allem mit Oregano, der Cipolla rossa di Tropa und dem Tartufo di Pizzo.

Was tischt "La Mamma" in Cosenza, Reggio oder Crotone auf, wenn sie ihre Familie besonders verwöhnen will?
SANTINO BARTOLOTTI:
Meist das "Fileja con sugo di carne", ein Pastagericht mit Fleisch-Sugo. Damit verwöhnt man in Kalabrien die Liebsten.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsgericht im "La Calabrisella"?
SANTINO BARTOLOTTI:
Alle Fischgerichte, vor allem der "Pesce spada" mit Kartoffeln als Beilage. Aber auch die frischen Pastagerichte bringen einen Hauch Süditalien nach Salzburg. Typisch für Kalabrien ist unsere Gastfreundschaft, die bringen wir natürlich auch unseren Gästen entgegen.

Italien ist auch ein Lebensgefühl – wie äußert sich das bei Ihnen?
SANTINO BARTOLOTTI:
Es gibt drei Sachen, die sich bei einem Kalabreser nie ändern. An ers- ter Stelle kommt "La Mamma", dann die Kinder und dann der Fußball – in meinem Fall Inter Mailand.

Wie sind Sie nach Salzburg gekommen?
SANTINO BARTOLOTTI:
Wie es so im Leben passiert: durch die Liebe. Die Liebe hat es geschafft, einen Kalabreser nach Salzburg zu bringen und hat mich nicht mehr losgelassen.
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