02.08.2016, 17:00 Uhr

Ein Stück Portugal in Salzburg

In ihrem "Casa Portuguesa" bietet Maria Fatima Gouveia de Abreu portugiesische Spezialitäten.

Mit ihrem "Casa Portuguesa" will Maria Fatima die Sonne Portugals nach Salzburg bringen.

SALZBURG (lg). Melancholische Fado-Klänge dringen aus dem kleinen Laden mit dem Namen "Casa Portuguesa" in der Pfeiffergasse, den die aus Madeira stammende Maria Fatima Gouveia de Abreu seit einem halben Jahr betreibt. Drinnen stapeln sich portugiesische Weine und Köstlichkeiten, kleine bunte Holzmöbel laden zum Verweilen ein. "Ich kann auf diese Weise den Salzburgern ein Stück meiner Heimat vermitteln", erzählt die quirlige Maria, während sie die "Pasteis de Nata", eine portugiesische Süßspeisen-Spezialität für zwei Gäste auf bunten Tellern platziert. "In mein Lokal kommen sogar Menschen aus China oder Japan, die in Salzburg auf Besuch sind, um die berühmten Pasteis de Nata zu kaufen", erzählt Maria, die seit zwei Jahren in Salzburg lebt und vor der Eröffnung ihres "Casa Portuguesa" als selbständige Reiseleiterin Reisen nach Madeira organisiert hat.

"Wir lieben den Fado"

Das "Casa Portugiesa" war Schicksal, wie sie es nennt: "Von einer Freundin habe ich erfahren, dass dieser Laden frei wird, es war dann eine spontane Entscheidung und ich habe es keinen Tag bereut. Viele kommen zu mir und freuen sich, dass es endlich auch ein portugiesisches Lokal in Salzburg gibt", freut sich die Weltenbummlerin, die zuvor in Amsterdam lebte und Madeiras berühmtesten Sohn, Starfußballer Christian Ronaldo bereits als Kind kannte. "Er wollte nie lernen, immer nur Fußball spielen. Portugal ist sehr stolz auf ihn, er ist ein starkes Symbol für unser Land", so Maria. Neben den Pasteis de Nata ist das "Cozido a Portuguesa" ein traditionelles portugiesisches Gericht: "Verschiedene Fleischsorten, Speck, Wurst, Süßkartoffeln, Gemüse und Reis, ein köstliches Gericht, das meist am Sonntag mit der ganzen Familie verspeist wird", erzählt die Portugiesin. Ob die Portugiesen wirklich so melancholisch sind, kann Maria nur teilweise bestätigen: "Wir lieben die melancholische und sehnsuchtsvollen Klänge des Fado, aber im Grunde sind die Portugiesen ein zufriedenes und sehr warmherziges Volk. Das will ich auch im Casa Portuguesa vermitteln."
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