16.06.2016, 16:00 Uhr

Erzdiözese Salzburg hob 2015 knapp 44 Millionen Euro an Kirchenbeiträgen ein

Finanzkammer-Direktor Josef Lidicky präsentierte die Bilanz 2015 der Erzdiözese Salzburg. (Foto: Erzdiözese Salzburg)

Erzbischof Franz Lackner: "Solide Basis für unseren Zukunftsprozess 2018"

Mit knapp 44 Millionen Euro sind die Kirchenbeiträge der Haupterlös der Gesamteinnahmen der Salzburger Erzdiözese. Die Bilanzsumme 2015 belief sich laut Finanzkammer-Direktor Josef Lidicky auf 52 Millionen Euro, der Ertrag lag bei 18.615 Euro. „Diese solide finanzielle Basis gibt uns Zuversicht bei den Überlegungen im „Zukunftsprozess 2018“, der gerade begonnen hat“, betonte Erzbischof Franz Lackner.

Finanzkammerdirektor Josef Lidicky sprach von einem erfreulichen Ergebnis, das zeigt, dass die Kirche sorgsam und nachhaltig mit den verfügbaren finanziellen Ressourcen arbeite. „Wir konnten in der Diözese fast 800 Quartierplätze für Flüchtlinge schaffen“, berichtet er.

Die Erzdiözese hat im Vorjahr auch das Kloster Hilariberg bei Kramsach in Tirol gekauft, das ab Herbst vom kirchlichen Verein der Brüder Samariter FLUHM als geistliches Zentrum geführt werde. Stark präsent sei die Kirche im Oktober 2015 bei der Begegnungswoche „Offener Himmel“ in Stadt und Umgebung Salzburg gewesen - mehrere tausend Interessierte hatten sich an den zahlreichen Veranstaltungen beteiligt.

64 Kirchenrenovierungen mitfinanziert

Mit rund 7,5 Millionen Euro konnte die Erzdiözese Salzburg im abgelaufenen Jahr zahlreiche kirchliche Bauten in den 209 Pfarren – etwa in in Abtenau, Bruck a. Ziller, Kirchberg, Kuchl, Arnsdorf und Mariapfarr– mitfinanzieren. Weiters konnten 61 Pfarrhöfe und Pfarrheime – unter anderem in Salzburg-Aigen, Auffach, Fuschl, Gnigl, Herrnau, Itter, Lofer, Mariathal, Pfarrwerfen/Pfarrsaal oder Rattenberg – unterstützt werden.

Die Erzdiözese Salzburg sei nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber sondern setze mit dem Bauprogramm auch Jahr für Jahr wichtige Impulse für die Bauwirtschaft und die Erhaltung unseres kulturellen Erbes und der pastoralen Zentren, so Josef Lidicky weiters.
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