10.10.2016, 10:40 Uhr

Regionale Stärke gegen die Gleichförmigkeit

Regionalität im Blick: LH Wilfried Haslauer, BB-Chefredakteurin Stefanie Schenker und BB-GF Michael Kretz. (Foto: Neumayr)

Mit dem Regionalitätspreis wird die Vielfalt der Regionen vor den Vorhang geholt.

SALZBURG (lg). Zum mittlerweile siebten Mal vergaben die Bezirksblätter Salzburg vergangene Woche gemeinsam mit den beiden Hauptpartnern Raiffeisen und ORF den Regionalitätspreis. Die auf Vielfalt beruhende Stärke Salzburgs sowie seiner Regionen stand in der Talkrunde mit LH Wilfried Haslauer, dem Jury-Mitglied und früheren Wirtschaftskammer-Direktor Wolfgang Gmachl und Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker im Mittelpunkt.

Jeder soll sich einbringen

"Damit wird Widerstand gegen die Gleichförmigkeit der Welt geleistet. Salzburg hat so viele unterschiedliche Regionen, vom Flachgau über den Pinzgau bis in den Lungau und jede Region hat ihre Stärken und was ganz Besonderes. Mit dem Regionalitätspreis werden diese Stärken nach vorne getragen", meinte Haslauer, der von dem Innovationsgeist der eingereichten Projekte für den diesjährigen Regionalitätspreis begeistert war.
Haslauer betonte auch die Wichtigkeit des Diskurses zwischen der Politik und der Zivilgesellschaft. "Die Menschen sollen das Gefühl haben, dass sie sich und ihre Region in die Politik und das tägliche Leben einbringen können", so Haslauer.
Ähnlich auch Gmachl, der von der Kreativität der Projekte besonders angetan war: "Es ist jedes Jahr ein Vergnügen, zu sehen, auf welch kreative Ideen die Salzburger kommen. Ich sehe die Gewinner des Regionalitätspreises auch als Vorbilder, die zum Nachahmen animieren sollen. Mit dieser Veranstaltung gelingt es, die Stärken Salzburgs auf die Bühne zu holen", betonte Gmachl.

Gute Dienstleistungen als Basis

In einer zweiten Talkrunde mit LR Hans Mayr, Wirtschaftskammer-Direktor Johann Bachleitner und Salzburg-AG Vorstandssprecher Leonhard Schitter wurde die Wichtigkeit des Faktors Regionalität für die lokalen Dienstleistungen und die heimische Wirtschaft thematisiert. "Wir sehen uns als regionaler Energieversorger für ganz Salzburg, wir sind in der Region verankert", so Schitter. Für Bachleitner sind die "zur Verfügung stehenden Dienstleistungen die Basis für Unternehmen, damit sie gut und erfolgreich arbeiten können." Mayr merkte an, dass "die öffentliche Mobilität sukzessive wichtiger wird und hier auch in der Region entsprechende Angebote geschaffen werden müssen."

Mit Tradition verbunden

Bezirksblätter Salzburg-Geschäftsführer Michael Kretz bedankte sich bei den Regionalitätspreis-Partnern, allen voran bei Raiffeisen für die "langjährige und gute Zusammenarbeit." Für Raiffeisen-Prokurist und Marketingleiter Franz Pospischil ist Raiffeisen als Regionalitätspreis-Partner prädestiniert. "Raiffeisen ist eng mit Tradition und den Regionen verbunden, hier als Partner zu agieren ist mehr als naheliegend. Das war für uns wie ein aufgelegter Elfmeter, bei dem wir nur mehr ins Tor schießen mussten", betonte Pospischil.
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