06.05.2016, 08:51 Uhr

Schafe "besuchten" das Salzburg Museum

(Foto: LK Salzburg)
SALZBURG. Schafe waren für das Land Salzburg immer schon bedeutend. Wolle und Fleisch versorgten die Menschen, die Tiere selbst pflegten die Almen und Bergwiesen. Im Rahmen der „Woche der Landwirtschaft“ kamen die Schafe und Ziegen ins Salzburg Museum.

Bio-Schafskäse und Joghurt

Zwei Fuchsschafe und jeweils ihre beiden Zwillinge brachte die Familie Wasenegger aus Hallwang mit ins Salzburg Museum. Wasenegger züchtet Coburger Fuchsschafe. Für das Fleisch der männlichen Tiere hat die Familie Wasenegger eine Kooperation mit dem Gastagwirt in Eugendorf. Felle seiner Schafe lässt er gerben und in begrenzter Anzahl vermarktet er diese ebenfalls.
Familie Högler aus Seekirchen hat ebenfalls Schafe zu Hause und vermarktet Bio-Schafkäse und Joghurt selbst. Familie Rachl aus Perwang hat sich in ihrer Landwirtschaft auch auf die Schafe spezialisiert. Hier spielt die Wolle eine große Rolle. Bund und gefilzt kann man sie als wunderschöne Accessoires erwerben.
Aus Adnet kam Nicole Wille ins Salzburg Museum. Sie brachte ihre Pinzgauer Zuchtziegen mit.

Schafe in Salzburg

Die Schaf- und Ziegenhaltung ist in Salzburg wieder im Vormarsch, für Kleinbetriebe bieten sie gute Chancen, im Vollerwerb zu arbeiten. Richtung Milchproduktion gibt es einen Trend. Knapp 1.300 Betriebe in Salzburg halten 27.000 Schafe, auf 1.100 Betrieben leben rund 5.000 Ziegen.
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