06.06.2016, 08:31 Uhr

Sommerszene setzt sich mit Salzburg als Lebensraum auseinander

Angela Glechner (Foto: Sommerszene/Bernhard Müller)
SALZBURG (lg). Einen Schwerpunkt der diesjährigen Sommerszene, die von 21. Juni bis 2. Juli stattfindet, bildet die künstlerische Auseinandersetzung mit Salzburg als Lebensraum. Gleich mehrere große Produktionen beschäftigen sich mit dem Zusammenleben im städtischen Raum, zeigen Aspekte des sozialen und politischen Miteinanders auf und bieten alternative gesellschaftliche Modelle für seine Bewohner.

"Gala" mit den Salzburgern

„Wir möchten im Unterschied zu virtuellen Welten der sozialen Netzwerke interaktive Ansätze aufzeigen, wie unser Zusammenleben funktioniert und wie es weitergedacht werden kann“, so Intendantin Angela Glechner.
Mit einem Fest des Lebens und einem Hoch auf die Individualität wird die Sommerszene eröffnet: Eine zwanzigköpfige Schar Salzburger, bestehend aus Laien und professionellen Tänzern, ist bei der Show Gala des französischen Star-Choreographen Jérôme Bel aufgefordert, ihr unverwechselbares Bewegungs-repertoire zu präsentieren. Die daraus entstehende Galerie lebendiger Porträts zeigt, wie eindrucksvoll und schillernd die Möglichkeiten des Ausdruckes fern ab künstlerischer Virtuosität sein können.
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