27.05.2016, 10:35 Uhr

Verlorene Gegenstände als Gefahr auf Autobahnen

Ladegut ausreichend sichern (Foto: Asfinag)

Asfinag plädiert, Ladegut ausreichend zu sichern

SALZBURG (lg). Drängeln, zu spätes Einordnen oder Fahren ohne Licht – die Hitliste der Ärgernisse und von "unfairem Verhalten" im Verkehr ist lange. Deswegen ist der derzeitige Schwerpunkt der Asfinag-Verkehrssicherheitskampagne 2016 das Thema Fairness. Verlorene Gegenstände auf Fahrbahnen gehören ebenso dazu – und sind ein Sicherheitsrisiko. Knapp 1.500 Meldungen pro Jahr registriert die Asfinag österreichweit beim Verlust von Ladegut auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen. Dadurch entstehen gefährliche Situationen – Unfälle sind keine Seltenheit.

Salzburg "Spitzenreiter"

„Die mangelnde Sicherung von Ladegut auf Dachträgern oder Anhängern kann zu verheerenden Unfallfolgen führen. Die Sicherung bei Transporten ist unerlässlich, wenn es um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht. Für uns ist das eine Frage der Fairness im Straßenverkehr: mit einer ausreichenden Sicherung der Ladung helfen wir, Unfälle zu vermeiden“, erklärt Asfinag-Geschäftsführer Josef Fiala. Dabei gibt es regionalen Unterschiede in den Bundesländern: während im Burgenland, Tirol und Kärnten deutlich weniger Meldungen von verlorenen Gegenständen aufscheinen, registriert die Asfinag die meisten Ladegutverluste in der Steiermark, Salzburg und Niederösterreich. 2015 registrierten die vier Autobahnmeistereien in Salzburg 349 Meldungen von verlorenem Ladegut auf Autobahnen und Schnellstraßen. Damit ist Salzburg auf Platz zwei im Bundesländervergleich zu finden. Mit knapp über 450 registrierten Verlusten von Ladegut ist die Steiermark Spitzenreiter im Ranking in ganz Österreich

Von Teddybären bis zu Fahrrädern

Der Verlust von Ladegut kann deswegen gerade auf Autobahnen und Schnellstraßen aufgrund der höheren Geschwindigkeiten gefährlich werden. Und zwar für alle Verkehrsteilnehmer. Im Jahr 2015 registrierte die Asfinag knapp 1.500 Ladegutverluste auf Autobahnen und Schnellstraßen. Für die 43 Autobahnmeistereien heißt es dann rasch handeln, um eben Unfälle durch den Abtransport dieser verlorenen Gegenstände zu verhindern. „Jeder Verkehrsteilnehmer ist gesetzt dazu verpflichtet, für eine geordnete Sicherung von Ladegut zu sorgen. Die Zahlen zeigen jedoch, dass sich nicht jeder daran hält“, so Fiala. Die Hitliste der verlorenen Gegenstände reicht von Teddybären, Teilen von Zeltkonstruktionen oder Fahrrädern bis hin zu Transportkartons.
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