13.10.2016, 15:10 Uhr

Anrainer wehren sich gegen Asylheim beim Bahnhof

SALZBURG (lg). Die Bewohner rund um Salzburger Hauptbahnhof wehren sich gegen das vom Land geplante Asylheim beim Bahnhof. Sie kritisieren, dass ihr Stadtteil bereits jetzt ein sozialer Brennpunkt ist und durch das Asylheim noch zusätzlich belastet werden würde. Obwohl es im Land Salzburg derzeit rund 400 freie Plätze für Asylwerber gibt, soll Anfang Dezember das neue Wohnheim in der Elisabethstraße für 75 Asylwerber zur Verfügung stehen. Die zuständige Landesrätin Martina Berthold (Grüne) argumentiert, dass das Quartier notwendig sei, weil Verträge mit anderen Asylheimen in der Stadt Salzburg auslaufen, und das Land jederzeit innerhalb kurzer Zeit genügend Plätze bereitstellen müsse.
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