18.03.2016, 11:53 Uhr

Land stellt neue Wissenschafts- und Innovationsstrategie vor

Leonhard Schitter, Landesrätin Martina Berthold, Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Roald Steiner bei der Präsentation der neuen Wissenschafts- und Innovationsstrategie. (Foto: LMZ/Neumayr/MMV)

Durch intelligente Spezialisierung soll der Wissenschafts- und Innovationsstandort Salzburg gestärkt werden.

Heute, Freitag, 18. März, präsentierten Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrätin Martina Berthold die Wissenschafts- und Innovationsstrategie Salzburg 2025 (WISS 2025), an der sich auch universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unter­nehmen und Sozialpartner beteiligten. "Salzburg zählt zu den zwanzig wirtschaftsstärksten Regionen in Europa und weist zudem eine große kulturelle Bekanntheit, landschaftliche Attraktivität und ausgezeichnete Lebensqualität auf. Das sind hervorragende Rahmenbe­dingungen dafür, dass Wissen und Innovation gedeihen können und das Land als erfolgreiche Region für die Zukunft gestärkt wird", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Was will man mit WISS 2025 erreichen?

"Eines der wesentlichsten Ziele der WISS 2025 ist das Vernetzen und Verknüp­fen von bestehenden Schwerpunkten. Die enge Abstimmung zwischen den wichtigsten Forschungseinrichtungen des Landes hat bei der Erarbeitung der neuen Strategie Synergien geschaffen", so die für Wissenschaft und Forschung ressortzuständige Landesrätin Martina Berthold. Mit der neuen Strategie soll die Weiterentwicklung und Stärkung von Wissenschaft, Forschung und Innovation wesentlich durch Kooperation, Nutzung bestehender Synergiepotenziale und durch eine Fokussierung auf das "Stärken stärken"-Prinzip erfolgen. Man will Entwicklungsprioritäten in jenen Bereichen setzen, wo bereits Wissen und Technologien vorhanden sind und sich so weiter spezialisieren. Auch auf internationale Vernetzung wird ein Schwerpunkt gelegt und junge Talente sollen bereits Rechtzeitig in der Schule entdeckt und gefördert werden. Bei der Entwicklung und dem Ausbau eines eigenstän­digen Salzburger Profils will man die Besonderheiten der Salzburger Wirtschaft und die ausgeprägte KMU-Struktur (viele Kleinst- und Klein­unternehmen) berücksichtigen.

Fünf Themenschwerpunkte

Für die Spezialisierung des Salzburger Innovationssystems haben sich fünf Themen herauskristallisiert: Life Sciences, Smart Data and Services, Smart Materials, Intelligentes Bauen und Siedlungssysteme, Creative Industries und Dienstleistungsinnovationen. Ziel ist auch die sogenannte Intelligente Spezialisierung: Themengebiete weiterentwickeln, schärfen und spezifizieren. Die Maßnahmen zur Umsetzung werden übrigens mit der EU- und Bundesebene auf die wesentlichen Bedarfe des Salzburger Innovationssystems abgestimmt.
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