14.06.2016, 15:30 Uhr

SPÖ will Grillplätze in Stadt-Parks ermöglichen

Geht es nach Johanna Schnellinger und Bernhard Auinger, soll das Grillen in Parks bald Realität werden.
SALZBURG (lg). Was in öffentlichen Parkanlagen in Wien funktioniert, sollte auch in Salzburg möglich sein: Das dachten sich die SPÖ-Gemeinderäte rund um Johanna Schnellinger, Andrea Brandner, Hannelore Schmidt und Gerhard Zuckerstätter, als sie die Idee von "Grillen im öffentlichen Raum" entwarfen. Konkret: Auf ausgewiesenen Flächen soll in den städtischen Parks individuelles Grillen erlaubt sein.

Konflikten in Wohnsiedlungen vorbeugen

"In Wien gibt es das schon seit 20 Jahren und es wird sehr gut angenommen. Speziell bei den größeren Wohnsiedlungen kommt es immer wieder zu Konflikten, da das Grillen auf dem Balkon oder im Gemeinschaftsgarten meist per Hausordnung verboten ist. Mit dieser Idee wollen wir den Menschen die Möglichkeit geben, in grünem Ambiente Grillgenuss zu erleben und Konflikten im dicht besiedelten Raum vorzubeugen", erklärt Schnellinger, die dabei an Parks wie den Hans-Lechner-Park, den Minnesheimpark, den Glanspitz, aber auch an den Lehener Park denkt. SPÖ-Klubobmann Bernhard Auinger steht klar hinter dem Projekt. "Ich sehe das auch als Möglichkeit, die städtischen Parks mehr zu bespielen. Bestes Beispiel ist der Volksgarten mit seinem bunten Programm, das ist ein Park für alle Salzburger. Grillen gehört zu den beliebtesten Aktivitäten im Sommer – warum soll man dafür nicht entsprechende Räume schaffen?", so Auinger, führt aber auch an, dass es hierfür klarer Regeln bedürfe.

Umsetzung im Sommer

"Eine entsprechende Infrastruktur mit Mülltonnen, Wasseranschluss und eine Tafel mit Regeln ist notwendig. Zudem müssen die Zeiten, zu denen gegrillt werden darf – ich denke hier an 16 bis 22 Uhr – sowie die dafür vorgesehenen Flächen klar festgelegt sein. Auch zu laute Musik ist nicht erlaubt", erklären Auinger und Schnellinger. Einen entsprechenden Antrag will die SPÖ im nächsten Gemeinderat einbringen – eine Umsetzung ist noch für den heurigen Sommer angedacht. "Man sollte sich auch bei größeren Wohnbauten Gedanken machen, ob man nicht die Dachflächen als Grünflächen für die Bewohner besser nutzen kann", ergänzt Auinger.
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