10.05.2016, 11:07 Uhr

Lebensmittel: Was sie uns wert sind und was sie uns kosten

LKS-Präsident Franz Eßl, Moderatorin Stefanie Schenker, Landwirtin Maria Schlager-Haslauer, Renate Wonisch-Langenfelder (Salzburg Museum), Spar-Sprecherin Nicole Berkmann, Food-Bloggerin Sonja Winkler, Kabarettist Fritz Egger, Andrea Eder-Gitschthaler (Uniqa Versicherung), LKS-Direktor Nikolaus Lienbacher (Foto: LKS/Grabler)

Wie wichtig der Stellenwert der Lebensmittel im Alltag der Salzburger ist, das stellte die Landwirtschaftskammer Salzburg zur Diskussion.

Beim Einkauf spielt der Preis eine Rolle, aber ressourcenschonende Produktion, Verantwortungsbewusstsein und regionale Herkunft der Lebensmittel werden immer wichtiger. Was wissen wir über die Lebensmittel, die wir täglich konsumieren? Wieviel wollen wir wissen? Wie wichtig sind uns Produktionsbedingungen, die hinter den Produkten stehen? Und warum gibt es in Möbelhaus-Restaurants ein Schnitzel um 2,90 Euro?

Im Rahmen der Woche der Landwirtschaft widmete die Landwirtschaftskammer Salzburg diesem Thema einen Abend im historischen Kuenburgsaal der Neuen Residenz . Eröffnet wurde die Veranstaltung mit heiter-ernsthaften Betrachtungen von Kabarettist Fritz Egger, der sich mit den Ernährungsgewohnheiten und -eigenheiten der Salzburger auseinandergesetzt hat. Er selbst outete sich als einer, der selbst nicht kochen kann, aber dafür umso lieber über den Grünmarkt spaziert, gerne mit Standlern philosophiert und natürlich noch lieber dort und da kostet. Dass er dort auch einkauft, versteht sich von selbst.

Im Anschluss diskutierten LK-Präsident Franz Eßl, Spar-Pressesprecherin Nicole Berkmann, Milchbäuerin Maria Schlager-Haslauer aus Koppl und Foodbloggerin sowie Kochbuchautorin Sonja Winkler über Lebensmittel und deren Wert. Das Publikum ergriff die Chance zum Nachfragen bei jenen, die für unsere Lebensmittel aus unterschiedlichen Positionen verantwortlich sind.

Noch ein Satz zum Thema Preis: Wir haben noch nie so billig gegessen wie heute: Wir geben nur zwölf Prozent, also ein knappes Achtel unseres Einkommens für Ernährung aus – das ist weniger als für Sport- und Freizeitaktivitäten. 1970 haben wir noch ein Drittel unseres Einkommens für Lebensmittel ausgegeben.
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