27.05.2016, 09:49 Uhr

ÖBB und Quehenberger vereinbarten Fusion des Stückgutgeschäfts

Christian Fürstaller, CEO und Miteigentümer der Augustin Quehenberger Group, hofft auf eine "vorteilhafte Ergänzung von Standorten und Branchen-Know-how". (Foto: Quehenberger)
STRASSWALCHEN/WIEN (buk). Grünes Licht für die Fusion der Stückgutbereiche der "European Contract Logistics – Austria GmbH (ECL)" mit der Quehenberger Logistics GmbH hat nun der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding AG gegeben. Die ECL ist eine hundertprozentige Tochter der Holding. Konkret geht es hier um österreichweit zehn Quehenberger-Standorte, deren Mitarbeiter, das Markt-Know-How, die Ausstattung und die IT-Systeme integriert werden sollen. Im Gegenzug tritt die ÖBB-Holding AG 40 Prozent der Anteile an Quehenberger Logistics ab. Im Vorfeld wurde Quehenberger mehrere Monate lang von den ÖBB analysiert und bewertet.

Der Fokus des neuen Unternehmens liegt im Stückgutgeschäft und der Lagerlogistik. "Durch die Bündelung entstehen optimale Synergieeffekte", ist Christian Fürstaller, CEO und Miteigentümer der Augustin Quehenberger Group, überzeugt. Ziel sei es, für nationale und internationale Kunden bei standardisierten und innovativen Produkten der bevorzugte Dienstleister zu werden.

Kartellrechtliche Prüfung

Beide Partner, die künftig je einen Geschäftsführer stellen, werden die Verträge Anfang Juni unterzeichnen. Zeitgleich startet damit auch die kartellrechtliche Prüfung. Sobald hier eine Genehmigung vorliegt, wird der operative Start, der mit Jahresbeginn 2017 geplant ist, vorbereitet.
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