19.07.2016, 14:22 Uhr

Pluvis-Schirme sind "auf Schiene"

Kilian Becker mit seinem innovativen Regenschirm (Foto: BB)
SALZBURG (lg). An Ideen scheint es dem Salzburger Jungunternehmer Kilian Becker nie zu mangeln. Als Geschäftsführer des Start-Up Unternehmens Pluvis GmbH entwickelt der 28-Jährige Regenschirme, die Spaziergängern auf Grund ihrer integrierten LED-Leuchten an der Spitze und im Schirmstock mehr Sicherheit im Straßenverkehr verschaffen.
Für seine innovativen Schirme wurde Kilian Becker auch 2015 mit dem Sonderpreis beim Regionalitätspreis der Bezirksblätter Salzburg ausgezeichnet

Mehr zum Regionalitätspreis der Bezirksblätter Salzburg lesen Sie hier

2.700 Regenschirme per Containerzug aus China

Mittlerweile ist der Jungunternehmer wortwörtlich "voll auf Schiene", denn neuerdings erfolgen die Lieferungen auf der "Eisernen Seidenstraße". Beim allerersten Stückguttransport per Bahn von DB Schenker über 10.000 km von China nach Salzburg war Pluvis der größte Transportkunde. DB Schenker bietet nämlich ab sofort eine neue Bahnlösung für Stückgut-Sendungen von China nach Europa an. Damit können Unternehmen ihre Laufzeiten nun auch für kleinere und mittlere Warenmengen maßgeblich reduzieren und Lieferungen von und nach Asien effektiver und kostengünstiger gestalten. Denn anders als bisher müssen Kunden nicht mehr einen ganzen Container buchen, sondern können auch Platz für kleinere Ladungsmengen ordern. „In nur 18 Tagen transportierte DB Schenker für uns einen eiligen Auftrag über 2.700 Regenschirme aus China nach Salzburg – von Terminal zu Terminal – alles aus einer Hand und inklusive aller Zollformalitäten“, freute sich Plubis-Geschäftsführer Kilian Becker.

Zugtransport als Alternative etablieren

Doppelt so schnell wie auf dem Seeweg, der rund 38 Tage dauert, und zudem günstiger als die Luftfracht gelangen die Transporte über die „eiserne Seidenstraße“ innerhalb von 18 Tagen um die halbe Welt: von China über Kasachstan, Russland, Weißrussland, Polen, Deutschland nach Österreich. Zudem spart die Zugverbindung, im Vergleich zur Luftfracht, über 90 Prozent CO2-Emissionen. "Unser Ziel ist es, den Zugtransport auch für andere Kunden als Alternative zur See- und Luftfracht zu etablieren“, sagt Helmut Schweighofer, CEO von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa. Seit 2010 haben sich die wöchentlichen Abfahrten der DB Schenker-China-Züge verzehnfacht.
Mehr über die Regenschirme des Jungunternehmers lesen Sie hier
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