22.07.2016, 08:31 Uhr

Sicherheit geht über Rendite

Christoph Paulweber und Heinz Schuster (Foto: Sparkasse)

Salzburger legen 135 Euro im Monat für finanzielle Vorsorge zur Seite

SALZBURG (lg). Für 84 Prozent der Salzburger hat die finanzielle Vorsorge einen hohen Stellenwert, dabei haben die Vorsorge für die Pension, die Gesundheit und die Familie höchste Priorität - das geht aus einer aktuellen Umfrage der GfK im Auftrag der Sparkassen hervor.

Lücke zur Wunschpension

Wenn es darum geht, Geld für Vorsorgezwecke zu veranlagen, stehen für mehr als die Hälfte der Salzburger Sicherheit und möglichst wenig Risiko an erster Stelle, gefolgt von Kapitalgarantie und einer guten Beratung. Im Vergleich dazu sind eine hohe Rendite und hohe Zinsen nur für rund ein Viertel der Befragten ein wesentliches Kriterium. Auch die persönliche Beratung vom Bankberater ist den Salzburgern wichtig, wenn es um Vorsorgeprodukte geht. "Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird die finanzielle Vorsorge für den Lebensabend immer wichtiger. Das zeigt sich auch zwischen der klaren Differenz zwischen der Wunsch-Pension und jener, die Realität ist. Die Salzburger wünschen sich im Schnitt 1.711 Euro netto Pension pro Monat, de facto liegt die Durchschnittspension aber bei nur 1.100 Euro. Um diese Lücke zu verkleinern, rückt die Vorsorge immer mehr in den Mittelpunkt", erklärt Heinz Schuster, Generaldirektor der s-Versicherung.

Persönliche Beratung wichtig

96 Prozent der befragten Salzburger geben an, bereits Vorsorgeprodukte abgeschlossen zu haben, für die sie durchschnittlich 135 Euro pro Monat zur Seite legen. "Entsprechend dem stark ausgeprägten Sicherheitsbewusstsein sind das Sparbuch mit 69 Prozent und der Bausparvertrag mit 63 Prozent nach wie vor die beliebtesten Vorsorgeprodukte. 34 Prozent setzen auf Immobilien als Vorsorge", erläutert der Generaldirektor der Salzburger Sparkassen, Christoph Paulweber. Das zusätzlich verfügbare Geld aus der Lohnsteuersenkung zu Jahresbeginn wird von den Salzburgern unterschiedlich eingesetzt: 25 Prozent geben es einfach aus oder planen, es auszugeben, während 44 Prozent lieber sparen.
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