29.06.2016, 14:36 Uhr

Skifahren nach dem Motto: Größer, weiter, teurer

Hansjörg Kogler (Kitzbüheler AlpenAllStar Card), Veronika Scheffer (Ski Amadé) und Ferdinand Eder (Salzburg Super Ski Card). (Foto: Neumayr)

Salzburger und Tiroler Skigebiete setzen auf "grenzenloses" Skispaß mit neuen Premium-Produkt.

SALZBURG (lg). Eine "wilde Ehe ohne vertragliche Grundlage" - so bezeichnen Salzburger und Tiroler Skigebiete ihren neuen Zusammenschluss, der ab dem kommenden Winter entsteht. Konkret schließen sich die Salzburger Super Ski Card und die Kitzbüheler Alpen All-Star-Card zu einem Kartenverbund zusammen. Den Skifahrern stehen dann mit dem Kauf einer Karte mehr als 2.750 Pistenkilometer und mehr als 900 Seilbahnen und Lifte in 25 Skigebieten zur Verfügung. Freilich nicht umsonst: die Saisonkarte kostet dann für den kommenden Winter im Normalverkauf 755 Euro - im Vorjahr bezahlte man 684 Euro - natürlich ohne den Bonus der inkludierten Nutzung der Kitzbüheler Alpen All-Star-Card.

Früherer Saisonstart

Im Vorverkauf bis sechsten Dezember gibt es die neue "Super-Saisonkarte" um 680 Euro. Daneben gibt es auch den Zehn-Tage-Wahl-Skipass sowie Mehrtageskarten von ein bis 14 Tagen. Für alle Stadt-Salzburger: Bei Intersport Bründl im Designer Outlet Center kann man die Saisonkarte im Vorverkauf erstehen. "Wenn man die Karte im Vorverkauf erwirbt, ist sie sogar günstiger als der Normalpreis im Vorjahr. Und das mit wesentlich mehr Leistung. Im Vergleich zu anderen vergleichbaren Skigebieten, etwa in der Schweiz oder Frankreich, liegen wir mit dem Preisniveau deutlich niedriger. Den Wintersportlern stehen damit fast alle Skigebiete zwischen Inntal und Ennstal, zwischen Reit im Winkl und dem Mölltal zur Verfügung", betont Ferdinand Eder, Vorsitzender der Salzburg Super Ski Card. Veronika Scheffer von Ski Amadé hebt den um drei Wochen früheren Saisonstart hervor. "Start ist am 15. Oktober, ab da gilt die neue Saisonkarte für die drei Gletschergebiete rund um den Dachstein Gletscher, den Mölltaler Gletscher und das Kitzsteinhorn. Das ist speziell für Trainingsgruppen ein großer Vorteil."
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