28.09.2016, 14:53 Uhr

Sparkasse ermöglicht "kontaktloses Bezahlen"

Markus Sattel, Vorstandsdirektor Salzburger Sparkasse, Petr Proy, Manager Outletcenter Salzburg, Christoph Paulweber, Generaldirektor Salzburger Sparkasse (Foto: Sparkasse/Wildbild)
SALZBURG (lg). Erste Bank und Sparkassen ermöglichen kontaktloses Bezahlen ohne eine klassische Bankomatkarte. Mit dem von der Sparkassengruppe entwickelten NFC-Armband und dem NFC-fähigen Sticker kann direkt über eine Maestro-Transaktion vom eigenen Bankkonto bequem bezahlt werden. Nach anfänglicher Skepsis hat sich das kontaktlose Bezahlen mittels NFC-Technologie auch in Österreich weitgehend durchgesetzt. Ende August wurden in Österreich heuer insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro in rund 66 Millionen Transaktionen kontaktlos durchgeführt.

Kontaktloses Bezahlen befindet sich auf dem Vormarsch

"Von unseren Sparkassenkunden wird bereits jede vierte Transaktion an Bankomatkassen mit NFC bezahlt“, erläutert Christoph Paulweber, Generaldirektor der Salzburger Sparkasse. Besonders bei Kleinstbeträgen unter 25 Euro haben sich die Zahlen in den letzten zwölf Monaten verdreifacht“, so Paulweber. Bei Erste Bank und Sparkassen sind bereits alle ausgegebenen 2,1 Millionen Bankomatkarten NFC-fähig. Die beiden Produkte "BankCard Micro" und "BankCard Sticker", die von der Sparkasse neu auf den Markt gebracht wurden, haben sich in Österreich durchgesetzt.

Normale Maestro-Transaktion

Bei der "BankCard Micro" handelt es sich um ein Gummiarmband, das die kleinste wasserdichte Bankomatkarte der Welt beinhaltet. Damit kann man zum Beispiel beim Sport oder überall wo man unterwegs ist und keine Geldbörse mitnehmen möchte, bequem bargeldlos bezahlen. Es handelt sich um eine normale Maestro-Transaktion, die direkt über das Konto abgebucht wird.
Den "BankCard Sticker" kann man überall aufkleben, etwa auf die Rückseite eines Smartphones, am Schlüsselanhänger oder auf das Notizbuch. Auch hier gilt der erste NFC-Sticker, der eine Maestro-Transaktion direkt über das Girokonto durchführt.

So funktionieren Sticker und Armband

Die Codes und Limits sind bei beiden Produkten gleich wie bei der bestehenden Bankomatkarte und man kann weltweit damit bezahlen. Es gelten auch die gleichen Regeln beim Bezahlen: Unter 25 Euro ohne Codeeingabe, ab 25 Euro muss der Pin-Code eingetippt werden. Bei diesen Lösungen gelten auch dieselben Sicherheitskriterien wie bei der herkömmlichen Bankomatkarte. Erwerben kann man das Armband und den Sticker ab sofort in George oder der CardControl App. Die neuen NFC-Produkte sind auch in jeder Filiale direkt beim Berater bestellbar.

Derzeit sind 42 Prozent der Bankomatkassen in Österreich bereits NFC-fähig, bis 2020 werden alle Terminals mit dieser Funktion ausgestattet sein. Auch Bankomaten werden künftig NFC-fähig sein.
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