11.08.2016, 13:00 Uhr

Hannes Heide im Gespräch: Gartenschau, Unwetter und Fußballpläne

Bürgermeister Hannes Heide in seinem Büro im Rathaus.
BAD ISCHL. Bürgermeister Hannes Heide, der Ortschef von Bad Ischl spricht im BezirksRundschau-Interview über Vergangenes, Gegenwärtiges und die Zukunft.

BezirksRundschau: Im vergangenen Jahr um diese Zeit hatte die Landesgartenschau gerade Hochkonjunktur. Was ist bis noch davon geblieben?
Hannes Heide: Eindeutig die große Nachhaltigkeit. Das war auch immer das langfristige Ziel, das wir mit der Ausrichtung der Landesgartenschau verfolgt haben. Von acht Themengärten sind sieben weiterhin bestehen geblieben und der Sisi-Park hat bei einer Umfrage die Bestnoten bekommen.

Es gab ja immer wieder Beschwerden wegen freilaufender Hunde.
Das scheint sich jetzt wirklich gebessert zu haben. Natürlich passt hier noch nicht alles zu 100 Prozent, aber wenn sich alle an die Regeln halten, wird es auch keine Probleme geben. Vor allem bei den Spielplätzen, wo ja zahlreiche Kinder zu finden sind, sollten Herrchen und Frauchen das Leinengebot und die Beseitigung der Hundehäufchen besonders ernst nehmen.

Apropos Parkanlagen: Die Unwetter der vergangenen Wochen haben hier ja teilweise großen Schaden angerichtet. Was ist hier geplant?
Das, was da passiert ist, ist natürlich sehr bedauerlich. Besonders der Kur- und Bauerpark sind massiv in Mitleidenschaft gezogen worden. Duzende Bäume wurden vernichtet. Es wird natürlich Ersatzpflanzungen geben, aber um hier eine entsprechende Qualität zu gewährleisten, muss ein ordentlicher Plan gemacht werden.
Generell muss man den Einsatzkräften für ihr beherztes Auftreten während und nach den Unwettern ein großes Lob aussprechen.

Nun zum Thema Fußballplatz. Was ist hier der neuste Stand?
Die Planung wurde genehmigt. Derzeit ist der Verein dabei, die genauen Kosten zu ermitteln. Im Anschluss wird es dann eine Finanzierungsvereinbarung geben. Wie lange das alles in Anspruch nehmen wird, ist noch nicht absehbar.

Aufmerksamen Passanten und Anrainern sind Markierungen seitlich des derzeitgen Feldes aufgefallen. Was hat es damit aufsich?
Hier wurde die Tribühne abgesteckt – also zumindest so, wie es geplant ist. Sinn war und ist nicht, gleich morgen mit dem Bau zu beginnen, sondern die Platzverhältnisse sichtbar zu machen. Wie den meisten bekannt sein dürfte, will man seitens der Kletterhalle ja einen Outdoor-Kletterturm bauen und da hilft es, sich alles einmal vor Augen zu führen.

Und passt alles ins Gesamtbild?
Bezüglich des Kletterturms wird das derzeit geprüft. Generell wird sich das Bild in Kaltenbach aber etwas verändern. Sobald der neue Fußballplatz gebaut wird, muss der Skatepark umgesiedelt werden. Zudem denken wir darüber nach, dem Vorbild des Trimfit-Parks hinter den Tennisplätzen folgend, auch für Ältere ein entsprechendes Angebot umzusetzen. Im Zuge dessen könnte auch eine weitere Attraktivierung des Sisi-Parks erfolgen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.