30.07.2016, 14:00 Uhr

Nach Bergunfall Hubschraubereinsatz in Dunkelheit

(Foto: Schweiger)

Ein Bergsteiger stürzte am Abend des 29. Juli 2016 von einer Felswand und erlitt dabei schwere Verletzungen.

HALLSTATT. Der 25-Jährige aus der tschechischen Republik verließ nach dem Abendessen die Simonyhütte am Dachstein in Hallstatt. Er unternahm laut Polizei eine Wanderung Richtung Hoher Trog. Vermutlich gegen 22 Uhr stürzte er über eine etwa vier Meter hohe Felswand und landete auf dem felsdurchsetzten Gelände. Er konnte noch um Hilfe rufen und mit seinem Handy Lichtsignale absetzen. Vom Hüttenwirt und den vor Ort anwesenden Bergführern wurde die lebensbedrohliche Situation erkannt und die Einsatzkräften alarmiert.

Einsatz in der Nacht

Die Hubschrauberbesatzung entschloss sich, eine Bergung in der Dunkelheit und im Gelände zu versuchen. Der verletzte Mann konnte schließlich von einer Ärztin so weit stabilisiert werden, dass eine Bergung mit dem Hubschrauber möglich war. Der 25-Jährige wurde nach der Erstversorgung ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.
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