14.04.2016, 14:30 Uhr

Salzkammergut will Kulturhauptstadt 2024 werden

Bad Ischl bewirbt sich mit dem "Inneren Salzkammergut" um den Titel "Kulturhauptstadt 2024". (Foto: Symbolfoto – wira91/Fotolia)
BAD ISCHL. Der Titel "Kulturhauptstadt" wurde in den vergangenen Jahren etwas weiter gefasst. So ist es nicht mehr zwangsläufig notwendig, dass sich eine einzelne Stadt bewirbt, sondern auch ganze Regionen können sich der Wahl stellen. Deshalb will auch Bad Ischl die Vorteile des Salzkammergutes nutzen, um bei der Jury zu punkten. Die Region – verwurzelt in Oberösterreich, Steiermark und Salzbrug – ist bereits UNESCO-Kulturerbe und kann unter anderem Orte wie Bad Ischl, Hallstatt, Bad Aussee und St. Wolfgang bieten. "Allein der Bewerbungsprozess ist eine großartige Chance", ist Ischls Bürgermeister Hannes Heide überzeugt. Dafür muss der Initiator aber noch einiges an Überzeugungsarbeit Leisten – immerhin ist eine größere Vielfalt auch mit mehr organisatorischem Aufwand verbunden. Es müssen Ideen eingebracht und ein Kulturentwicklungsplan erstellt werden. "Am 19. Mai gibt es in der Ischler Trinkhalle eine Podiumsdiskussion mit einer Projektvorstellung", so Heide. Diese trägt den TItel "1000 Argumente zur Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024", beginnt um 19 Uhr und leitet eine zehntägige Ausstellung ein.

Rückendeckung von Kneifel

Auch Bundesrats-Präsident Gottfried Kneifel sprrach sich daür aus, dass sich das Salzkammergut der Wahl zur Kulturhauptstadt 2024 stellt (die BezirksRundschau berichtete). "Das Salzkammergut ist eine optimale Wahl", so Kneifel, "weil dadurch auch nachhaltige Kooperationen zwischen den Bundesländern entstehen können."
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