07.06.2016, 14:00 Uhr

Volkshilfe Gmunden: "Miteinander statt nebeneinander"

Miličević Ruľica, Jacqueline Beyer, Sefa Yetkin, Marlene Ebenberger, Zakaria Balla

BAD ISCHL. Die Volkshilfe FMB begleitet mit dem Projekt "ReKI" – Regionale Kompetenzzentren für Integration und Diversität – Gemeinden bei der Gestaltung des gelingenden Zusammenlebens.

Die regionalen Kompetenzzentren, in Oberösterreich umgesetzt von Volkshilfe und Caritas, bestehen seit Jänner 2015 und sind in allen Bezirken in Oberösterreich tätig. Im Auftrag der Integrationsstelle des Landes OÖ unterstützen sie Gemeinden beim Gestalten des Zusammenlebens. Die ReKIs helfen, den Überblick zu behalten, unterstützen bei Vernetzungsarbeit und Entwicklung von Angeboten. Die Koordinatorin des ReKI Gmunden, Ružica Miličević, lud die Verantwortlichen der Gmundner Freiwilligen-Plattformen anfang Juni zum bereits zweiten Vernetzungstreffen. Dabei wurden neue Projekte vorgestellt, Eckpunkte der alltäglichen Freiwilligen-Arbeit besprochen und Informationen ausgetauscht.

Integration und Arbeit

Jacqueline Beyer, Geschäftsstellenleiterin des Arbeitsmarktservice Gmunden, stellte das Projekt IdA – Integration durch Arbeit vor, welches in Kooperation mit der Volkshilfe FMB durchgeführt wird. Sefa Yetkin, Migrationsbeauftragter des Arbeitsmarktservice OÖ gab ausführliche Informationen über die Arbeitsmöglichkeiten für Asylwerber während des Asylverfahrens, die sich überwiegend auf Gemeinnützige Tätigkeiten sowie Tätigkeiten im Quartier beschränken. Zakaria Balla stellte das Projekt „Starthilfe Integration“ vor. Hierbei werden Asylberechtigte bei der Arbeits-und Wohnungssuche unterstützt. „Es ist fast unmöglich eine Wohnung in Gmunden aber auch in anderen Städten im Bezirk zu bekommen“, so Balla. Im Anschluss tauschten sich die Aktiven der Plattformen und Initiativen des Bezirks zu den Erfolgen aber auch Herausforderungen ihrer freiwilligen Tätigkeit aus.
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