19.07.2016, 11:19 Uhr

Was bei Katastrophenschaden zu tun ist

(Foto: FF Neukirchen)
ALTMÜNSTER. Mit 100 Freiwilligen waren alle örtlichen Feuerwehren am 12. Juli nach dem Gewitter im Einsatz. Am ärgsten betroffen war der Ortsteil Neukirchen: Viele Privathäuser waren durch den starken Platzregen und den böigen Sturm bedroht. Wege wurden weggespült, ein Straßenteil war weggebrochen, unzählige Wassereintritte in Keller, Flurschäden und Überflutungen durch Vermurungen und Verklausungen. Bei einem Einfamilienhaus in Neukirchen kämpfte die Feuerwehr gegen den Wassereintritt im Wohnbereich. Im Mühlbachtal stand vor zwei Wochen bereits ein Keller unter Wasser. Jetzt nach den Aufräum- u. Reinigungsarbeiten wurde er wieder überflutet.
„Es konnte vielen Mitbürgern wieder wichtige Hilfe geleistet werden. Wenn wir sehen, wie erst verzagt und dann dankbar die Menschen sind, dann hat sich unser freiwilliger Einsatz wieder gelohnt“, beschreibt Kommandant Martin Kostial die Situation.

Was tun, bei einem Katastrophenschaden?

Das Antragsformular gibt es auf der Homepage der Marktgemeinde Altmünster www.altmuenster.at, auf der Startseite rechts.
Das ausgefüllte, unterschriebene Formular in Papierform inklusive anschauliches Fotomaterial bringen Sie in die Bauabteilung des Gemeindeamtes. Dort erhalten Sie die notwendige amtliche Bestätigung. Innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach Schadenseintritt müssen die Anträge beim Land Oö, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, einlangen.
Bei nichtversicherbaren Ernteschäden an landwirtschaftlichen Kulturen gibt der Ortsbauernobmann oder die Bezirksbauernkammer Auskunft.
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