04.10.2016, 16:30 Uhr

Einwohnerzuwachs für Bad Ischl

Bad Ischl hat die 14.000-Einwohner-Marke geknackt. (Foto: Symbolfoto – Gratzer)

Die Diskussion über Katastrophenschutz und Flächenumwidmungspläne prägten die ordentliche Gemeinderatssitzung der Kaiserstadt.

BAD ISCHL. Während der Großteil der Bad Ischler Gemeinderatssitzung im Zeichen von Entschlüssen über Flächenumwidmungen stand, konnte Bürgermeister Hannes Heide zwei wichtige Neuigkeiten bekannt geben. "Mit Ende September haben wir die magische Grenze von 14.000 Einwohnern überschritten", so der Ortschef. Dies sei vor allem der steigenden Geburtenrate, aber auch der Zuwanderung zu verdanken. Zudem gab Heide bekannt, dass die griechische Stadt Korfu an einer Städtepartnerschaft interessiert sei. "Aus meiner Sicht bietet sich dadurch eine großartige Chance, aber natürlich muss das erst in den jeweiligen Ausschüssen diskutiert und abgestimmt werden", so Heide, der auch auf die große Blasmusikkultur der Stadt hiwies.

Diskussion über Einsatzfahrzeuge und Katastrophenschutz

Während für die FF Bad Ischl der Ankauf eines etwa 300.000 Euro teuren RLF-A (Rüstlöschfahrzeug mit Allradantrieb) einstimmig beschlossen wurde, fällte man einen Grundsatzbeschluss zum Ankauf eines KLF (Kleinlöschfahrzeug) um etwa 100.000 Euro. Beides sehr wichige Anschaffungen, wie Vizebürgermeister Josef Reisenbichler hervorhob.
Seitens der FPÖ brachte man unter dem Tagesordnungspunkt "Allfälliges" noch den Wunsch ein, den Katastrophenschutz wieder stärker ins Auge zu fassen. "Der Einsatzstab für Katastrophenfälle, dessen Vorsitzender der Bürgermeister ist, soll wieder regelmäßig tagen, Notsituationen durchspielen und auch die Bevölkerung entsprechend informieren", so die Forderung. Heide – er hat Teil eins und zwei des Ausbildungsseminares für Katastrophenschutz absolviert – ist überzeugt, dass man hier gut aufgestellt ist: "Nicht nur beim Schneechaos 2006 wurde gut gearbeitet, sondern auch beim Hochwasser 2013. Natürlich hoffe ich, dass auch die beiden Vizebürgermeister Fuchs und Reisenbichler die nötigen Seminare besuchen werden." Markus Reitsamer (Grüne) war sichtlich erfreut, dass eines seiner Lieblingsthemen von der FPÖ zur Sprache gebracht wurde: "Ein Stab – und sei er noch so gut ausgebildet – bringt nicht viel, wenn sich die Bürger nicht entsprechend vorbereiten können bzw. vorbereitet werden." Reitsamer sprach sich auch für entsprechende Informationsveranstaltungen aus und schloss mit einer Bitte: "Es wäre schön, wenn sich der Bürgermeister nicht vorrangig für Kultur interessieren würde, sondern eben auch für Sicherheit und Katastrophenschutz."

Weitere Tagesordnungspunkte

Die Verlegung der Krabbelstubengruppe von Ahorn nach Rettenbach wurde – ohne Einverständnis der FPÖ – beschlossen. Für den Neubau der Brücke in Rettenbach wurde über die Vergabe der Arbeitsaufträge abgestimmt. Zudem soll es eine Behelfsbrücke geben. Ebenso entschied man Grundstückserwerbe entlang des Dammweges, um den Geh- und Radweg verbreitern zu können.
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