21.06.2016, 11:59 Uhr

Die Salzwelten in Hallstadt - Ein wichtiger Tourismusfaktor für die Region

(Foto: (c)Bigstockphoto.com/ 113747273/zm_photo)
Die Salzwelten sind ein echtes Familienerlebnis. Die Hallstädter Hotels sind der perfekte Ausgangspunkt für die Unternehmungen, an der Groß und Klein Spaß haben. Die Salzwelten sind ein Besuchermagnet und bescheren den Hotels jedes Jahr viele Gäste. Natürlich hat die Region auch noch einiges mehr zu bieten und verwöhnt seine Gäste zudem mit kulinarischen Leckerbissen.

Eine Reise fast in eine andere Welt


Mit der Bahn geht es zurück zum Anfang, in drei Minuten gleitet man sicher und ruhig ins Hallstätter Hochtal hinauf, auf 838 m zum berühmten prähistorischen Gräberfeld. Von hier ist der Rundblick auf die UNESCO Welterbe Region Hallstatt Dachstein Salzkammergut atemberaubend und einzigartig. Die Salzbergbahn Hallstatt ist ein wunderbares Ausflugsziel, besonders bei schönem Wetter lädt sie zum Spazieren gehen ein oder zu einem ausgiebigen Rundblick in die Region.

Die älteste Pipeline der Welt kann auf dem Soleleitungsweg beschritten werden, direkt von der Bergstation aus. Hier im Hochtal ist auch der Ausgangspunkt für andere Wanderungen wie

• Welterbe Trail
• Erinnerungsweg
• Soleweg
• auf den Plassen
• zur Steingrabenschneid

Nach der Fahrt mit der Salzbergbahn geht es mit dem 14 Meter hohen Panoramalift auf die neue Aussichtsbrücke. Auf ihr sind das Restaurant Rudolfsturm und das begehbare Schaugrab verbunden. Ausblicke auf den Hallstätter See und die umliegende Gebirgswelt sind atemberaubend schön und lassen einen die Welt außerhalb für einen Moment vergessen.

Das Salz ist entscheidend für die Region. Das Hallstätter Hochtal, das seit mehr als 7.000 Jahren Schicksale, Errungenschaften und Entbehrungen in der Region für die Menschen bestimmt beherbergt das älteste Salzbergwerk der Welt. Salz hatte für die Region eine lebensnotwendige Bedeutung. Die Geschichten erzählen von dunklen Tagen und von der strahlenden Kraft des »Weißen Goldes«, wie Salz früher auch genannt wurde. Dieses kleine Hochtal vermittelt wie nur ganz wenige andere Orte auf der Welt ein derartiges Gefühl für historische Dimensionen, nachdem sogar eine ganze Epoche der Menschheit benannt wurde. Die Zeit von 800 bis 400 v. Chr. wurde als Hallstattzeit bezeichnet. Archäologen des Naturhistorischen Museums haben das „Begehbare Grab" gestaltet, in dem die Geschichte mit spannenden Einblicken aus einer ungewöhnlichen Perspektive betrachtet werden kann. Besucher können Zeuge einer Bestattungszeremonie werden und Ausgrabungsarbeiten Ramsauers und der heutigen Archäologen beobachten. Dabei werden Vergangenheit und Gegenwart von lebensgroßen Fotos verbunden und machen die Besucher mit den Grundzügen bergmännischer Arbeit und der Sozialgeschichte der Knappen vertraut. Die gewonnenen Eindrücke lassen sich durch Spuren und Relikte aus 7000 Jahren Salzabbau noch vertiefen.

Ein kleines Abenteuer


Der Besucher kann sich von ungeahnten Impressionen, Spaß und Abenteuern tief im Berg begeistern lassen. Die faszinierende Welt unter Tage, in der Menschen seit Jahrtausenden Salz fördern, vermittelt auf aufregende Weise neues Wissen. In Staunen versetzt ein unterirdischer Salzsee und die aufregende Fahrt mit der Grubenbahn bleibt noch lange im Gedächtnis. Auf rund 64 m Bergmannsrutschen werden Besucher bei ihrer rasanten Rutschpartie per Radar gemessen und fotografiert. Wer nicht rutschen möchte, kann einfach die Treppe benutzen. Zwei Rutschen stehen in den Salzwelten Hallstatt zur Verfügung, die früher den Bergleuten dazu dienten von einer Etage bzw. Horizont zur anderen zu rutschen.


Kino unter Tage


In Hallstatt entstand in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Wien ein neues „Bronzekino“, das 400 Meter unter Tage liegt. In der riesigen Großraumvitrine kann die 3000 Jahre alte und über acht Meter lange komplett erhaltene Holzkonstruktion besichtigt werden. Der Salzberg bietet für die weitere Erhaltung des archäologischen Sensationsfundes die besten Bedingungen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse waren die Grundlage für eine fiktive Geschichte, die rund um Udlo, einen Hallstätter Jungen aus der Bronzezeit spielt. Die Inszenierung zeigt einen Arbeitstag der Bronzezeit. Die Projizierung der Filmanimation erfolgt erstmals direkt auf ein Originalfundstück. Geschichte meets Hightech, im Bronzekino wird es möglich. Moderne 4K-Technik vermittelt auf eindrucksvolle Weise Jahrtausende alte Geschichte.
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