17.03.2016, 07:30 Uhr

HTBLA Hallstatt: Holz als "Kunst"-Stoff

Aus dem ganzen Land kommen Schüler, um in der HTBLA Hallstatt den Umgang mit dem "Kunst"-Stoff Holz zu erlernen. (Foto: Öhlinger Stefan/HTBLA Hallstatt)

HALLSTATT (pg). In der 140-jährigen Tradition der Hallstätter "Holzfachschule" bildete der Werkstoff schon immer die große Klammer um alle Fachrichtungen.

"Wir haben deshalb viele Schwerpunkte mit Holz, weil wir hier einfach das nötige Know-How haben", erklärt Direktor Jörg Zimmermann. "Unsere Fachkräfte sind entsprechend geschult, haben ihre Laufbahn teilweise selbst hier in der HTBLA Hallstatt begonnen." In der HTL selbst, aber auch in den Fach- und Meisterschulen dreht sich vieles um das Thema Holz.
"Holz ist ein 'Kunst'-Stoff im wahrsten Sinn des Wortes, dem emotional, funktional und ästhetisch so viele positive Attribute zuzuschreiben sind, dass man gut und gerne eine ganze Schule mit dieser Vielfalt an Abteilungen damit beschäftigen möchte", erklärt Stefan Öhlinger, Lehrender im Bereich Darstellungstechnik und Design.

Präxisnähe und spannende Projekte

"Je nach Fachrichtung müssen unsere Schüler auch entsprechende Praktika absolvieren", so Zimmermann. Das Spektrum reicht dabei von regionalen Betrieben bishin auch über die Landesgrenzen hinaus. "Weil unsere Schüler aus dem ganzen Land kommen, haben wir mittlerweile auch ein österreichweites Kooperationsnetzwerk aufgebaut", erklärt der HTBLA-Direktor weiter.
Auch mit dem ein oder anderen Projekt haben die Hallstätter schon auf sich aufmerksam gemacht. "Der Salztrauner war voom Volumen her sicher das größter Projekt", meint Zimmermann, aber auch in der Forschung sind die Schüler ambitioniert dabei: "Vergangenen Dezember wurden drei unserer Schüler mit dem Erwin Wenzl Preis ausgezeichnet. Sie haben in ihrem Projekt die 'Messtechnische Evaluierung historischer Kastenfenster und daraus abgeleitete bauphysikalische Simulation' erforscht."
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