Lopburi, 153 km nördlich von Bangkok, ist eine Stadt mit einer langen interessanten Geschichte, die rund 1000 Jahre zurückreicht. Zuerst war Lopburi, das damals Lavo hieß, eine wichtige Khmer-Stadt (die Khmers beherrschten in den ersten zwei Jahrhunderten dieses Jahrtausends einen Grossteil dessen, was heute thailändisches Staatsgebiet ist).
Als der Khmer-Einfluss zu schwinden begann, wurde Lopburi ein unabhängiger Stadtstaat, dessen Machtbereich bis zur Küste des Golfs von Thailand reichte. Eine Thai-Stadt war Lavo zu dieser Zeit allerdings immer noch nicht, da die Gegend überwiegend von Khmers besiedelt war. Das Königreich Lavo bestand bis zum Ende des 13. Jahrhunderts und wurde dann in das Königreich Sukhothai integriert. Viele Monumente im Khmer-Stil haben bis in die heutige Zeit überdauert.
1664 machte König Narai, einer der wichtigsten Könige in der Geschichte Ayutthayas, Lopburi zur zweiten Hauptstadt seines Reiches. Zeit seines Lebens hielt König Narai sich mehr in Lopburi als in Ayutthaya auf. Mit der Hilfe französischer Architekten errichtete er eine große Zahl neuer Paläste und anderer Gebäude, von denen die meisten in einer eigentümlichen Mischung aus europäischen und siamesischen Stilelementen erbaut wurden, wie etwa der königliche Palast und die königliche Empfangshalle. Westliche Technologie wurde mit dem Bau einer Rohr-Wasserversorgung für das Palastgelände angewandt.
Quelle:Birkmaier
AYUTTHAYA
Bis ca. 1760 war die heutige Stadt Ayutthaya die Metropole Siams. Mit sagenumwobenen Reichtum, über 1.700 Tempeln und annähernd einer Million Einwohnern war es wohl eine der prachtvollsten Städte Asiens. Über 30.000 Priester wachten über die unermesslichen Schätze aus vielen tausenden massiv golderer Budddhastatuen.
Ein besonderer Reiz ist die Mischung aus tropischem Flair und den altertümlichen Tempeln und vor allem, dass man hier kaum einen Fleck findet auf dem man nicht auf ca. 700 Jahre alten Fundamenten läuft. So steht im Garten des Hospitales zufällig ein 500 Jahre alter Chedi ebenso wie im Garten eines neuen 1-Familien Hauses.
Die Stadt, die durch den Chao Phraya und andere Flüsse völlig vom Wasser eingeschlossen ist lässt sich, um einen Überblick zu erhalten, am besten zuerst einmal mit einem Boot umrunden. Boote findet man am Wrat Phanan Choeng, den man einfach mit einem TukTuk .
Quelle Thailand Tour
Mein Glück war, das ich eine Sondergenehmigung zum fotografieren hatte, so durfte ich auch im Innenbereich fotografieren, allerdings OHNE Blitz, aber mit Canon T90 und Canon FD 1:1,2/85 und 55mm SSC kein Problem, war während des "Wasserfest" bei den Buddhafeierlichkeiten eingeladen, und durfte so die Mönche begleiten! Habe so um die 36 Diafilme Kleinformat und 50 Filme mit Mamiya Mittelformat Dia fotografiert.
2 komplette Fotoausrüstungen mitführen eine Herausforderung.





