N8Buzz auch 2012 wieder erfolgreich
Der N8Buzz war auch im ersten Halbjahr 2012 ein sehr erfolgreiches Jugendprojekt. Einziger Wermutstropfen: Gemeinden tragen Kostenanteile der Stadt St. Pölten, weil sich Landeshauptstadt gegen Beteiligung sträubt.
Bezirk St. Pölten - „Auch im Jahr 2012 können wir eine stolze Bilanz in Sachen N8Buzz präsentierten. Auf den vier Routen die in den bzw. durch den Bezirk führen, sind mehr als 3.000 junge Menschen transportiert worden“, kann JVP-Bezirksobmann GR Markus Krempl berichten.
Folgende Routen führen derzeit durch den Bezirk St. Pölten:
• Route St. Pölten Land (St. Margarethen – Markersdorf/Haindorf – Haunoldstein – Hafnerbach – Prinzersdorf – Gerersdorf – St. Pölten – Obritzberg/Rust/Hain – Karlstetten – Neidling St. Pölten)
• Route Traisental (Türnitz – Lilienfeld – Traisen – Eschenau – Wilhelmsburg – Ober Grafendorf - St. Pölten)
• Route Wienerwald (Endstation Eichgraben)
• Route Tullnerfeld (Endstation Neulengbach)
„Der Erfolg des Projekts von Jugendlichen für Jugendliche beruht darauf, dass die Initiativen aus den Regionen kommen. Keine Route wird mit dem Finger auf der Landkarte geplant sondern sie werden gemeinsam mit Jugendlichen aus der Region entwickelt“, verrät JVP NÖ Landesobfrau BR Mag. Bettina Rausch das Geheimnis hinter dem Erfolg der N8Buzz Linien.
„Gerade die Zusammenarbeit über Bezirks-, Gemeinde- und Parteigrenzen macht dieses Projekt zu dem was es ist“, weiß Markus Krempl, Bezirksobmann der JVP in St. Pölten, zu berichten. „Was bei diesem Projekt im Vordergrund steht ist die Sicherheit für die Jugendlichen in unseren Gemeinden. Zumindest auf diesen Routen spielen dabei Parteigrenzen auch keine Rolle – und das ist gut so.“
Die Kosten der Gemeinde pro N8Buzz-Linie sind im Vergleich zu anderen Projekten niedrig, könnten aber noch niedriger ausfallen, wenn die Stadt St. Pölten sich am Projekt beteiligen würde. „Seit dem Start der ersten N8Buzz-Linie im Bezirk St. Pölten werden jährlich immer mehr Jugendliche befördert. Leider weigert sich die Stadt St. Pölten schon seit mehreren Jahren sich hier finanziell zu beteiligen, obwohl bei den meisten Jugendlichen das Fahrtziel die Landeshauptstadt ist“, zeigt sich Krempl enttäuscht.
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