16.03.2016, 00:00 Uhr

Holz: Die feurige Wärmequelle

Johann Auer weiß, welches Holz in den Kamin soll: Die Scheitel sollten trocken, unbehandelt und kurz (33 Zentimeter) sein.

Bei der Auswahl des Holzes fürs lauschig-gemütliche Kaminfeuer gilt es, einiges zu beachten, weiß der Experte.

SCHÄRDING, MÜNZKIRCHEN (ska). Wohlige Wärme und das leise Knistern des brennenden Holzes ist für viele ein Garant für Gemütlichkeit im Wohnzimmer. Damit die Freude am Feuer im Kamin auch lange anhält, hat Johann Auer von Auer Kachelöfen in Münzkirchen und Schärding einige Tipps parat. So ist es besonders wichtig, das richtige Holz auszuwählen: "Hartholz, wie Buche und Eiche, tragen zu einem längeren Heizwert bei. Weichholz wie Fichte sorgt für eine angenehm-knisternde Geräuschkulisse", erklärt Auer. Deshalb empfiehlt er, mit einer Mischung aus beide Hölzern einzuheizen. Wird der Kaminofen als Zusatzheizung verwendet, werden laut Auer pro Heizperiode etwa ein bis zwei Festmeter Holz gebraucht.

Unbedingt zu beachten sei, dass das Holz trocken ist. "Wird nasses Holz verheizt, kann das den Kamin massiv schädigen", weiß der Experte. Außerdem soll das einzuheizende Holz unbehandelt und nicht imprägniert sein. Wird falsches Holz verwendet, ist das leicht am Glas zu erkennen, wie Auer sagt – es wird grau. Der Experte rät zudem, kurze Holzscheite mit etwa 33 Zentimetern Länge zu verheizen. Denn: "Längeres Holz brennt nicht so schnell aus." Kürzere Scheiten können in der Mitte des Ofens platziert werden – "und ergeben dann einen schönen Glutstock", erklärt Auer.

Die beste Einheizmethode ist laut dem Kachelofen-Spezialisten, das Holz von oben anzuzüden – "wie bei einer Kerze". Denn: "Die enstehenden Gase strömen durch die heiße Flamme nach oben und brennen dadurch vollständig aus. Das Feuer ist bereits nach wenigen Minuten rauchfrei."

Übrigens: Alle fünf bis sechs Jahre sollte der Kaminofen nach einer Heizperiode gewartet werden.
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