Paukenschlag: Das Eltern-Kind-Zentrum in Schärding steht vor dem Aus – Interesse
daran war zu gering.
Nun wird nach einem neuen Standort im Bezirk gesucht – denn: „Wir wollen natürlich weiterhin für die Familien da sein“, erläutert die Kinderfreunde-Chefin.
Damit scheint sich die Forderung vom Präsidenten des oberösterreichischen Gemeindebundes, Johann Hingsamer, rascher zu erfüllen, als ihm wohl selbst lieb ist. Denn im Zuge der von der BezirksRundschau in Schärding initiierten Podiumsdiskussion zum Thema „Familien entlasten – aber wie?“ (siehe Seite 6), forderte Hingsamer eine breitere Streuung der Familieneinrichtungen. „Warum muss es in Andorf und Schärding mit dem Familienzentrum und dem Eltern-Kind-Zentrum gleich zwei Einrichtungen in einer Gemeinde geben?“
Die Suche nach einem neuen Standort läuft laut Schabetsberger bereits auf Hochtouren. „Wir suchen eine Gemeinde, die sich bereit erklärt, auch für die Finanzierung aufzukommen.“ Wo und ob es schon einen Standort-Favoriten gibt, wollte Schabetsberger nicht verraten. Übrigens: Derzeit gibt es im Bezirk Schärding noch die beiden Eltern-Kind-Zentren in Andorf und Riedau.







Schließung EKIZ
Einerseits ist es schade wenn das EKIZ in Schärding seine Pforten schließen muss, anderseits ist es auch eine große Chance so eine Institution raus auf die Fläche zu bekommen.
Leider wurde diese Chance in der Marktgemeinde Münzkirchen nicht genutzt so eine soziale Einrichtung zu bekommen.
Mehrere Gemeindepolitiker entschieden sich leider gegen einen Standort in Münzkirchen.
Ein Grund war die finanziell angespannte Lage in der Gemeinde, was ich ja noch verstehen kann aber der zweite Grund war ein parteipolitischer Grund.
Wie ja die meisten wissen ist das EKIZ eine SPÖ nahe Einrichtung.
Ich finde es schade, dass bei solchen Entscheidungen Parteipolitik eine Rolle spielt.
Parteipolitik hat meiner Meinung hier nichts zu suchen.
Hier geht’s es alleine um das Wohl der Familien und Kinder, die für die Gemeinde die Zukunft bedeuten.