28.04.2016, 15:15 Uhr

KRIMI-TIME IM PFARRZENTRUM ST. WILLIBALD

Das St. Willibalder Bibliotheksteam ist mit Freude, Leidenschaft sowie der richtigen Portion Schwung und Modernität bei der Sache. (Foto: Martina Stuhlberger)
Sankt Willibald: Pfarrzentrum St. Willibald |

ST. WILLIBALD. „Ohne Krimi geht die Mini nie ins Bett“ heißt es in dem berühmten Songtext zur gleichnamigen Filmkomödie aus dem Jahr 1962. Auch in St. Willibald bevorzugt man Gute-Nacht-Geschichten der etwas anderen Art: In Kooperation mit Thalia lädt die Pfarrbibliothek St. Willibald am Donnerstag, den 12. Mai 2016, um 19.30 Uhr zur Lesung mit der österreichischen Krimi-Bestsellerautorin Eva Rossmann.


Die Juristin, Köchin, Ö1-Moderatorin und (Drehbuch-)Autorin liest aus ihrem aktuellen Werk „Fadenkreuz“, dem bereits 17. Krimi ihrer Erfolgsserie rund um Journalistin und Hauptfigur Mira Valensky. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig? Ein Mord - ausgerechnet in einem vietnamesischen Restaurant namens „Langes Leben“ - bringt die Ermittlungen ins Rollen. In einer spannenden Krimi-Reise von Wien über Leipzig bis ins ferne Vietnam stehen die dunklen Machenschaften der Textilindustrie im „Fadenkreuz“. Eva Rossmann bringt in ihren Krimis gerne brisante Themen auf’s Tablett. Bei der anschließenden Signierstunde mit Büchertisch freut sich die Autorin auf ein Zusammentreffen und einen „Plausch“ mit ihrem Publikum.
Vorverkaufskarten sind um € 7 bei Bibliotheks-Leiterin Christa Zauner (Tel.: 0676/4779399) erhältlich, Abendkasse: € 9.
Das Bibliotheksteam freut sich auf viele Krimi-Fans und Bücherwürmer aus nah und fern!
Weitere Infos unter: www.stwillibald.bvoe.at bzw. www.pfarre-stwillibald.at.

„WILLIBALD IM BÜCHERWALD“


Im Herbst 2015 öffnete die Pfarrbibliothek St. Willibald, beheimatet in den Räumlichkeiten des neuen Pfarrzentrums im Herzen der Gemeinde, erstmals ihre Pforten. Die Krimi-Lesung mit Eva Rossmann ist nun die erste Veranstaltung im größeren Stil, auf die sich das 13-köpfige Bibliotheksteam rund um Bibliotheks-Leiterin Christa Zauner bereits seit Wochen freut. Generell hat man sich im „Willibalder Bücherwald“ viel vorgenommen, um Bücherwürmer jeden Alters in die kleine, moderne und top-aktuell ausgestattete Bibliothek zu locken: Ferienaktionen, Lesenächte, saisonale Büchertische, Bücherflohmärkte und viele weitere Lesungen mit Top-Autoren stehen auf dem Jahresprogramm. Eines ist gewiss: Auch im Zeitalter von eBooks, Amazon & Co sind Oberösterreichs Mini-Bibliotheken nach wie vor „in“ und einen Besuch wert. Denn: Durch ihren einzigartigen „Wohlfühlfaktor“ und die herzlich-kindgerechte Wohnzimmeratmosphäre haben sie größeren Örtlichkeiten einiges voraus, bringen zudem Schwung in das Gemeindeleben und sind ein Anziehungspunkt für alle Altersschichten. „Je aktueller wir ausgestattet sind, je zeitgemäßer wir uns nach außen geben, desto attraktiver sind wir auch für die Bevölkerung und desto eher wird man uns einen Besuch abstatten“, ist auch Bibliotheksleiterin und Mit-Initiatorin Christa Zauner überzeugt.

6 gute Gründe für eine Bibliothek im Ort


Was kann eine Bibliothek in einer kleinen Gemeinde überhaupt bewirken, was „bringt“ sie? Das St. Willibalder Bibliotheks-Team ist dieser Frage nachgegangen und hat sechs schlagkräftige Argumente „Pro Bibliothek“ gesammelt:

Nummer 1: Eine Bibliothek ist für alle da!
Ob neugierige Kleinkinder, leselustige Schüler, erholungsbedürftige Berufstätige oder wissbegierige Senioren – alle Altersgruppen können via Webrecherche oder Schmökern vor Ort ganz einfach und bequem ihr Lieblingsmedium für sich entdecken. Weiterer Pluspunkt: Es bedarf keiner weiten Wege oder teurer Buchbestellungen im Internet.

Nummer 2: Eine Bibliothek schafft Gemeinschaft & Miteinander
Ein Ort, an dem sich alle Altersgruppen gleichermaßen wohlfühlen? Davon gibt es gewiss nicht viele! Lesen verbindet Alt und Jung und bietet vor allem viel Gesprächsstoff. In St. Willibald gibt’s dafür im angrenzenden Pfarrcafé das passende Ambiente für einen gemütlichen Plausch.

Nummer 3: Eine Bibliothek bringt Schwung & Leben in die Gemeinde
Ob Lesungen, Bücherflohmärkte, Vorlese-Stunden für den Kindergarten, Spielenachmittage, Lesenächte oder Ferienaktionen - zahlreiche über das Jahr verteilte Aktivitäten regen Gemeindebewohner jeden Alters zur Teilnahme an und binden außerdem Kindergarten, Schule und unterschiedliche Vereine mit ein. Mit dem Ziel, gemeinsam ein möglichst buntes und vielfältiges Gemeindeleben zu gestalten.

Nummer 4: Lesen bildet – das Gehirn!
In Zeiten von SMS, Chats, Internetforen, Emails, Whats-App & Co sind Rechtschreibung, richtige Satzbildung und vor allem die Großschreibung oftmals zu Fremdwörtern für die junge Generation geworden. Ab und an zu einem Buch zu greifen fördert nicht nur die Deutschkenntnisse, sondern regt die Fantasie an, beugt Demenz vor und bringt lustvolles „Lernen für’s Leben“. Quasi Bildung, die Spaß macht!

Nummer 5: Die Bibliothek als „zweites Wohnzimmer“
Herzlichkeit spüren, sich geborgen und einfach wie zu Hause fühlen: Kleine Bibliotheken bieten etwas ganz Essentielles, von dem ihre größeren Pendants oft nur träumen können - den Wohlfühl-Faktor! Man betritt keine fremde, sterile Bücherwelt, sondern trifft auf kuschelige Gemütlichkeit, anregende Farben, bunte Figuren, einladende Verweilmöglichkeiten, viel Licht, Raum zum Spielen und eine heimelige Atmosphäre. Besonders Kinder verlieren da schnell ihre Scheu und werden zu „Fans der ersten Stunde“.

Nummer 6: Eine Win-win-Situation für Bibliotheken und den Buchhandel
Durch gemeinsame Kooperationen, saisonale Büchertische mit Kaufmöglichkeiten, Schwerpunkt-Aktionen, Lesungen mit Signierstunden usw. können kleine Bibliotheken und große Buchhandlungen gleichermaßen auf sich aufmerksam machen und voneinander profitieren. Eine Win-win-Situation für David und Goliath, wenn man so will.
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