29.04.2016, 12:47 Uhr

Modernste Technologien – Neugestaltung des Schockraumes am LKH Schärding

Durch das neue und innovative Mammografiegerät konnte die Strahlendosis halbiert werden. (Foto: gespag)

Kürzlich gingen im Schockraum der Radiologie des LKH Schärding zwei neue Röntgenaufnahmeplätze in Betrieb.

SCHÄRDING (ebd). Zudem wurde auch ein neues Mammografiegerät angeschafft: Geräte der neuesten Technologie, die Bilder in höchster Auflösung und mit bester Bildqualität liefern. An Stelle herkömmlicher Röntgenkassetten kommen nun sogenannte Detektoren zum Einsatz, die das erstellte Röntgenbild sekundenschnell und kabellos auf den Verarbeitungsmonitor übertragen. „Diese kurze Übertragungsdauer ist besonders bei unruhigen, ängstlichen Patienten und Patientinnen sowie auch bei Kleinkindern sehr hilfreich, wo die Herausforderung, Röntgenaufnahmen in guter Aufnahmequalität zu erstellen, oft sehr groß ist“, erklärt Gabriele Steinmann, Bereichsleitung Radiologie.

Das Unfallröntgen wurde auf einen einzigen Arbeitsplatz reduziert, was mit besonderen Anforderungen an die Geräteausstattung verbunden war: So stellt ein zusätzliches spezielles motorisiertes Wandstativ die optimale Symbiose zwischen Schockraum und vollwertigem Aufnahmeplatz dar. Der Aufnahmeplatz des stationären Röntgens verfügt über eine spezielle Software zur Herstellung von Langformataufnahmen (Ganzwirbelsäulen-/Ganzbein-Aufnahmen), die oft bei orthopädischen Fragestellungen notwendig sind. Aufgrund der fortschrittlichen Technologie ist es außerdem möglich, die Strahlenbelastung für Aufnahmen zu halbieren.

Innovatives Mammografiegerät

Dies trifft auch auf das neue Mammografiegerät zu, das im Februar in Betrieb ging. Hier können – ebenfalls detektorunterstützt – hochauflösende und sehr kontrastreiche Bilder angefertigt werden, die aber nur mehr halb so viel Strahlendosis erfordern“, informiert Roswitha Piberhofer-Spitzl, Leiterin der Radiologie und Strahlenschutzbeauftragte am LKH Schärding. Die angeschlossene Stereotaxie-Einheit ermöglicht überdies sehr präzise suspekte Mammaherde zu lokalisieren und für die weiterführende Diagnostik und Therapie entweder zu markieren, zu stanzen oder auch zu clippen.
Fotos: gespag
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