27.07.2016, 18:00 Uhr

Projekte in der Pipeline: Das tut sich in Taufkirchen

Hinter den Mauern des Gemeindeamts werden stets neue Projekte ausgetüftelt, um Taufkirchen noch lebenswerter zu machen.

Eine Gemeinde, die die Zukunft fest im Blick hat

"Daheim in Taufkirchen" ist der Titel der Ortsreportage in der aktuellen Ausgabe der BezirksRundschau. Wir berichten über anstehende Projekte, den Kirtag am Wochende, die Sport-Asse der Gemeinde und vieles mehr. Untenstehend finden Sie eine Übersicht.


Neuer Spar-Markt, Park&Ride, Sicherheit für Schüler und mehr – einige Projekte sind in den Startlöchern.


Einiges konnte er in seiner noch kurzen Amtszeit bereits abhaken, um vieles will er sich noch bemühen: Taufkirchens Bürgermeister Paul Freund ist sich sicher: Zu den Aufgaben eines Bürgermeisters gehört es, sich um alle Generationen, von Jung bis Alt, zu kümmern und dafür zu sorgen, dass deren Bedürfnisse abgedeckt sind.

Neuer Spar ab 11. August
Besonders freut's den Ortschef, dass mit der Eröffnung des neuen Spar-Marktes am 11. August die Nahversorgung in Taufkirchen auf sichere Füße gestellt ist. Denn Familie Dirnberger, die bisher einen Spar in Taufkirchen geführt hat, geht in Pension. "Es ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass in jeder Gemeinde ein Lebensmittelgeschäft vorhanden ist", sagt Freund. Wichtig sei zudem, dass der Ortskern belebt ist. So ist etwa die Neugestaltung der Ebnergründe neben der Kirche beschlossene Sache im Gemeinderat.

Moderne LED-Technik
Voll im Gang ist derzeit die Umrüstung der gesamten Ortsbeleuchtung auf LED-Technik. Die zweite Etappe dieses Vorhabens konnte heuer bereits abgeschlossen werden. Zwei Jahre dauert es laut Freund noch, bis die Umstellung komplett vollzogen ist.

Park&Ride mit 40 Plätzen
Schon bald fällt der Startschuss für die Kindergartensanierung. Das bereits 35 Jahre alte Erdgeschoss wird komplett renoviert. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 300.000 Euro. "Sobald der Finanzierungsplan genehmigt ist, können die Umbauarbeiten beginnen", berichtet Freund. Fix ist bereits, dass am Bahnhof in Taufkirchen Anfang 2017 gebaut wird. Dort entsteht eine Park&Ride-Anlage mit 40 Stellplätzen. "Taufkirchen verfügt über eine Vielzahl an Betrieben und Arbeitsplätzen. Trotzdem müssen viele auspendeln und greifen auf öffentliche Verkehrsmittel zurück", weiß der Ortschef.

Gefährlich für Schüler
Auch für die ältere Generation möchte die Gemeinde vorsorgen. So möchte sie zusätzlich zum bereits bestehenden Betreuten Wohnen eine weitere Wohnform dieser Art schaffen. Geplant ist ein ViWo – Vitales Wohnen – wie es in St. Marienkirchen bereits seit Jahren erfolgreich besteht. "Intensive Gespräche mit dem Land Ober-österreich über die Finanzierung laufen bereits", teilt Freund mit. "Ich hoffe, dieses Projekt nächstes Jahr umsetzen zu können."
Noch in den Kinderschuhen steckt ein Vorhaben, das für mehr Sicherheit für Schüler sorgen soll – und zwar eine Fußgängerquerungshilfe über die B129 in der Ortschaft Furth. "Die Kinder müssen die viel befahrene Straße überqueren, um auf dem Gehweg in die Schule zu kommen", beschreibt Freund. Gespräche mit dem Land OÖ und der Straßenverwaltung laufen bereits.

Betriebsbaugebiet anbinden
Mit den zuständigen Stellen ist die Gemeinde außerdem in Kontakt, um eine Anbindung des Betriebsbaugebiets in Laufenbach an die B137 zu ermöglichen. Das zehn Hektar große Gebiet sei derzeit verkehrstechnisch noch nicht gut zu erreichen.

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