30.05.2016, 13:44 Uhr

Ried und Schärding: In Zukunft eine gemeinsame Bezirksbauernkammer

In der Landwirtschaftskammer wurden 2015 von Mitarbeitern mit Kundenkontakt insgesamt 388.300 Stunden in den Bereichen Bildung, Beratung, Förderung und Interessenvertretung erbracht. (Foto: BMLFUW/Newman)
RIED, SCHÄRDING. Die bisher 15 Dienststellen der Bezirksbauernkammer in Oberösterreich sollen in den nächsten Jahren auf acht Stellen zusammengeführt werden – unter anderem auch Schärding und Ried. Zukünftiger Standort ist Ried.

Wie Präsident Franz Reisecker mitteilt sind die rückläufige Zahl an bäuerlichen Betriebe und die Personalreduktion aufgrund weniger öffentlicher Finanzierungsmittel Hauptbeweggründe für die Umstrukturierung.

Um den Kontakt der Bezirksbauernkammern mit den Kammermitgliedern und Ortsbauernschaften möglichst eng gestalten zu können, werden die Bezirksbauernkammerobmänner in einzelnen Bezirken weiterhin Sprechtage im jeweiligen Bezirk anbieten. Für Regionen mit großen Fahrtdistanzen zu den neuen Dienststellen wie in Perg, Gmunden und Schärding soll in den nächsten Jahren weiterhin die Möglichkeit bestehen, die sogenannten Mehrfachanträge an einem Standort im eigenen Bezirk abzugeben. Die konkrete Umsetzung der Reformmaßnahmen soll in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Funktionären in den Bezirksbauernkammern erfolgen.

Die Umsetzung der neuen Dienststellenstruktur soll schrittweise bis spätestens Anfang 2019 erfolgen.
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