20.05.2016, 14:47 Uhr

Schärding und Neuhaus rücken noch enger zusammen

Freuen sich über die noch engere Partnerschaft – (v. l.) Josef Schifferer, Bürgermeister von Neuhaus am Inn, Schärdings Bürgermeister Franz Angerer und MdL Walter Taubeneder. (Foto: Stadtgemeinde Schärding)

Bayerische Staatsregierung hat das „Zentrale Orte-System“ ins Leben gerufen – samt Einbindung Schärdings.

SCHÄRDING, NEUHAUS (ebd). Das System sichert flächendeckend und wohnortnah die Daseinsvorsorge und soll damit vor allem dem ländlichen und strukturschwachen Raum Perspektiven verleihen – um sich weiterzuentwickeln. Das Bayerische Heimatministerium hat nun eine Ausweitung des Programms beschlossen, was sich auch positiv auf den niederbayerischen Raum auswirkt. Neues grenzüberschreitendes Mittelzentrum im Rahmen des Programms „Zentrale Orte“ ist die Gemeinde Neuhaus am Inn, im Zusammenschluss mit der Stadt Schärding, wie Heimatminister Markus Söder dem Passauer CSU-Abgeordneten Walter Taubeneder aktuell mitgeteilt hat. „Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollen beide Kommunen insgesamt weiter aufgewertet werden und von dem Zusammenschluss nachhaltig und langfristig profitieren“, so Taubeneder.

Partnerschaft ausbauen
Bereits in der Vergangenheit sei man sich stets auf Augenhöhe begegnet, nun könne die Partnerschaft weiter ausgebaut werden. „Wir haben bisher schon ausgezeichnete Kontakte mit Neuhaus gehabt, sowohl über die Vereine als auch mit der Bevölkerung – und auch persönlich. Ich glaube, dass uns diese Möglichkeit näher gebracht wurde, um diese intensive Zusammenarbeit noch steigern zu können“, so Schärdings Bürgermeister Franz Angerer. Nun soll die Chance entsprechend genutzt werden. "Ob gemeinsame Aktionen im Bereich Kultur oder Tourismus oder auch die Weiterentwicklung von Wirtschaftsfaktoren – es gebe zahlreiche Perspektiven", betont Taubeneder. „Wir haben jetzt einfach die Möglichkeit uns noch mehr aufeinander einzulassen und die Region insgesamt zu stärken“, freut sich Neuhaus' Bürgermeister Josef Schifferer. Die Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung soll einer Entwicklung der zwei Geschwindigkeiten von Stadt Land präventiv entgegenwirken.
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