29.06.2016, 19:00 Uhr

Spital: In fünf Monaten 40 Prozent mehr Babys

Der Leiter der Gynäkologie des LKH Schärding, Thomas Puchner, mit seinem Team. (Foto: LKH Schärding)

Nach Geburtenzuwachs im Jahr 2015 gibt's auch 2016 mehr Babys – zumindest im Schärdinger Spital.

SCHÄRDING (ebd). 485 Geburten wurden laut Statistik Austria vergangenes Jahr im Bezirk verzeichnet – ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber 2014. Ein Großteil der Kinder erblickten im Schärdinger Spital das Licht der Welt. Und wie es aussieht, scheint sich der Trend sogar noch zu verstärken. Denn alleine das LKH Schärding verzeichnet in den ersten fünf Monaten (1. Jänner bis 31. Mai 2016) des laufendes Jahres einen geradezu sprunghaften Geburtenanstieg. "Laut derzeitigem Stand haben wir bis 31. Mai 196 Geburten. Das ist ein Plus zum Vorjahr von 39 Prozent", freut sich der Leiter der Gynäkologie des LKH Schärding, Thomas Puchner. Was das Geschlecht der neuen Erdlinge betrifft, haben im Schärdinger Spital aktuell die Buben mit 105 Geburten (54 Prozent) die Nase vorne. Bemerkenswert ist, dass in den ersten fünf Monaten bereits drei Zwillingspaare das Licht der Welt erblickt haben.
Wie Puchner zur BezirksRundschau sagt, nehmen auch die Asylwerberinnen des Bezirkes Schärding das Angebot zur Geburt am LKH Schärding in Anspruch. "Auch unser Storchencafe wurde von den Asylwerberinnen und Betreuerinnen schon besucht", so der Primar. Was das Storchencafe betrifft – das zweimal im Jahr stattfindet – erfreut sich die Veranstaltung über regen Zulauf. Dabei können werdende Eltern Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und anderen Themen direkt an das Gynäkologenteam, den Kinderarzt sowie die Hebammen oder Kinderschwestern richten. Zudem werden Führungen durch die Station, Babyschwimmen oder fachliche Vorträge geboten.

Hausgeburten im Trend

Aber nicht nur im Schärdinger Spital werden Kinder zur Welt gebracht, sondern auch nach wie vor in den eigenen vier Wänden. Einzige Hebamme, die im Bezirk Hausgeburten durchführt, ist Brigitte Manhartsberger aus Andorf. "Die Nachfrage ist da", erklärt die Andorferin der BezirksRundschau. Die Zahl der Hausgeburten liegt bei rund 1,5 Prozent. Manhartsberger arbeitet zudem als Wahlhe-bamme mit dem LKH Schärding zusammen. Dabei steht sie auf Wunsch werdenden Müttern als private Betreuerin zur Verfügung. Zudem begleitet sie die Paare auch bei der Geburt ins Schärdinger Krankenhaus. "Dieses Angebot, das die Paare selbst bezahlen müssen, leisten sich immer mehr." 2015 stand Manhartsberger so 17 Frauen aus dem Bezirk als Wahlhebamme zur Seite.
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