11.04.2016, 17:30 Uhr

Trotz Flüchtlingskrise stemmt Rotes Kreuz Mammutaufgaben

Die fleißigsten ehrenamtlichen Rettungssanitäter: V. l.: Dienstführender Roman Enöckl, Michael Anschober (987 Stunden), Gerald Schatzberger (1254 Stunden), Jakob Löffleitner (984 Stunden), Stefan Klaffenböck (980 Stunden), Andreas Ebner (1332 Stunden) und Ortsstellenleiter Wolfgang Wagner. (Foto: Rotes Kreuz)

Trotz Flüchtlingsbetreuung legte Rotes Kreuz 250.000 Kilometer zurück. Zudem nimmt die Freiwilligkeit zu.

SCHÄRDING, SCHARDENBERG. Bei der jüngsten Jahresversammlung der Rotkreuz-Ortsstelle Schärding legten die Helfer eine überzeugende Bilanz vor. Trotz der Betreuung zahlreicher Flüchtlinge wurden alle Dienste hundertprozentig erfüllt. So leisteten die Rettungssanitäter im letzten Jahr über 30.000 ehrenamtliche Stunden. Dabei legten sie eine Viertelmillion Kilometer zurück und rückten fast 7000 Mal zu Patienten aus. Hervorragende Leistungen erbrachten auch die zwölf Sozialdienstgruppen der Ortsstelle, die alleine bei der Aktion „Essen auf Rädern“ fast 25.000 freiwillige Dienststunden erbracht und 65.000 Essensportionen zugestellt haben.

Immer mehr helfen mit

„Die freiwilligen Mitarbeiter werden ständig mehr, momentan sind es 510 Personen im Ortsstellenbereich, ständig kommen welche hinzu,“ freut sich Ortsstellenleiter Wolfgang Wagner. Zu den weiteren aufgabenbereichen des Roten Kreuzes gehören der Krankenbettentransport, die Helfer der Nacht und der Fahrdienst zum Vitalen Wohnen in St. Marienkirchen. Auch die Jugend legt sich mächtig ins Zeug: So absolvierten die fleißigsten ehrenamtlichen Rettungssanitäter hunderte freiwillige Stunden. 2015 mit 1332 Stunden am meisten im Einsatz war Andreas Ebner, gefolgt von Gerald Schatzberger (1254 Stunden), Michael Anschober ( 987 Stunden), Jakob Löffleitner (984 Stunden) und Stefan Klaffenböck (980 Stunden).
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