20.03.2016, 11:36 Uhr

UPDATE: Discothek in Enzenkirchen brannte völlig aus

(Foto: Feuerwehr Raab)

Am 20. März brannte die Discothek "Fledermaus" in Enzenkirchen zur Gänze aus. Grund dafür war laut Polizei ein technischer Defekt, Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

ENZENKIRCHEN. Ein technischer Defekt im Deckenbereich der Discothek "Fledermaus" dürfte der Grund für den Brand in Enzenkirchen gewesen sein. Am 20. März gegen 7 Uhr Früh wurde der Brand entdeckt. Mehr als 220 Feuerwehrmänner der 13 freiwilligen Feuerwehren aus dem Umkreis kämpften über Stunden gegen die Flammen an. Beim Eintreffen der Feuerwehr Enzenkirchen stand ein Teil des Gebäudes bereits in Vollbrand. Der Besitzer gab Entwarnung, dass sich keine Personen im Objekt befanden.

Herausforderungen für die Feuerwehren

Ein eingeleiteter Innenangriff unter Atemschutz musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Insgesamt sieben Strahlrohre verhinderten somit von außen eine Brandausbreitung in andere Gebäudeteile. Mehrere Gasflaschen konnten noch aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Mit Unterstützung von zwei Hubsteigern der Feuerwehren Andorf und Engelhartszell und einem Kran wurde von außen Löschwasser eingebraucht. Außerdem musste das Dach abgetragen werden, um in den Zwischendecken löschen zu können. Der Brand war erst am Nachmittag unter Kontrolle. Die weiteren Löscharbeiten zogen sich allerdings bis in die Abendstunden. Sieben Atemschutztrupps wurden vom Atemschutzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Schärding mit frischen Atemluftflaschen versorgt. Ein großes Problem die Einsturzgefahr des Gebäudes. Dadurch war das bis zum Abend nicht möglich ist.

Untersuchungsergebnisse der Brandursache

Die Brandstelle wurde von den Sachverständigen untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Brand vermutlich aufgrund eines technischen Defektes ausgebrochen sein dürfte. Es liegen keinerlei Hinweise für eine vorsätzliche oder fahrlässige Handlungsweise vor. Durch den Brand wurde die Diskothek total zerstört. Angrenzende Räumlichkeiten wurden ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Betrieb in dem angrenzenden Gastlokal ist weiterhin gegeben. Der Gesamtschaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf rund eine Million Euro.

Fotos: Feuerwehr Engelhartszell, Feuerwehr Raab und das Team für Öffentlichkeitsarbeit des BFKDO Schärding
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