08.06.2016, 08:40 Uhr

SPÖ-Bezirkskonferenz: Nun will's SPÖ wissen

Petra Mairinger (5. v. r.) mit ihrem Bezirksteam. Anwesend war auch Landesparteichef Johann Kalliauer (nicht am Bild).

Bei der SP-Bezirkskonferenz wurde mit der Wahl der neuen Bezirksvorsitzenden ein starkes Zeichen gesetzt.

SCHÄRDING. "Ich stelle mich der Wahl zur Bezirksparteivorsitzenden unter der Voraussetzung, dass wir offene und ehrliche Politik machen. Dass wir respektvoll miteinander umgehen und stärker zusammenarbeiten. Dann werden wir es schaffen, dass uns die Menschen wieder zuhören und uns mit ihrer Stimme wieder ihr Vertrauen schenken“, warb Mairinger um Zustimmung bei den 110 Delegierten der 28 SP-Ortsgruppen. Mit Erfolg: Denn die St. Florianerin erhielt 100-prozentigen Zuspruch als neue Vorsitzende. „Dass Mairinger zur neuen Vorsitzenden gewählt wird, war abzusehen. Doch 100 Prozent sind schon ein gewaltiger Zuspruch und ein riesiger Vertrauensbeweis“, freute sich Schärdings Altbürgermeister Ferry Gstöttner.

Überzeugen konnte Mairinger auch mit einem Jugendprojekt. Als Projekt-Auftraggeberin wird die Neo-Vorsitzende in den nächsten Wochen Gespräche mit interessierten Jugendlichen führen, die sich in weiterer Folge zu einem Projektteam finden sollen. In einer Kick-off-Veranstaltung soll es zu einem ersten Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und Ideensammlung kommen. „Ziel ist es, das politische Interesse von Jugendlichen zu wecken und bis Juni 2017 in mindestens fünf Ortsgruppen eine aktive Jugendgruppe zu haben“, so Mairinger.
Fotos: SPÖ

Ex-SPÖ-Chef geehrt

Mit der Wahl von Mairinger endete in der Bezirkspartei zugleich die Ära Werner Stadler. Stadler hatte den Vorsitz von 2001 bis Ende 2015 inne. Zur Ehrung Stadlers reiste sogar die Vizepräsidentin des Bundesrates, Ingrid Winkler, extra aus Wien an. Winkler bedankte sich bei dem Wernsteiner für seinen Einsatz und die gute Arbeit im Bezirk und in Wien. Ebenso der langjährige Weggefährte, Schärdings Bezirksgeschäftsführer Hannes Bogner, der in seiner Laudatio meinte: „Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, viel diskutiert, viel geplant und uns nächtelang den Kopf zerbrochen, was wir für den Bezirk tun können. Stadlers Engagement hat allen gut getan."
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