02.06.2016, 11:08 Uhr

Diplomarbeiten der HTBLA Andorf: Primatech-Projekt auf Platz 1

Großes Engagement und Lösungskompetenz der Diplomanden und Fachschüler der HTBLA Andorf. (Foto: HTBLA Andorf)
ANDORF. Insgesamt 19 Diplomprojekte erarbeiteten die Schüler des diesjährigen Maturajahrgangs der HTBLA Andorf. Die Fachschüler reichten sieben Abschlussarbeiten ein. Neun der Projekte gelangten in die engere Auswahl und wurden am 31. Mai vor Vertretern aus der heimischen Wirtschaft präsentiert.

Die Schüler traten dabei gegeneinander an und kämpften um eine gute Platzierung im Ranking der Abschlussarbeiten. Denn wie in den Vorjahren stellte der Förder- und Absolventenverein der HTBLA Andorf insgesamt 1200 Euro für drei Siegerprojekte zur Verfügung. Ein Jury bestehend aus Firmen- und WKO-Vertretern und Fachlehrern bewerteten die Arbeiten nach Darstellung der Ergebnisse, Wirtschaftlichkeit sowie Tiefe und Komplexität der Aufgaben.

Den ersten Platz sicherten sich schließlich Lukas Mayrdobler und Tobias Muckenhumer. Sie konstruierten eine Schweißspannvorrichtung für den Projektpartner Primatech in St. Marienkirchen. Auf den zweiten Platz schafften es Marco Benhamadi und Jakob Aspöck. Bei beiden beschäftigten sich mit der Vermeidung der Freisetzung von Stäuben bei Nachbearbeitung von Schweißnähten für die Firma Schwarzmüller in Freinberg. Mit dem Projekt "Transportgestellt für Getriebe" mit der Firma ZF Friedrichshafen in Passau schafften es auch Philipp Bauer und Philipp Sageder aufs Treppchen.

Die Projekte umfassten die gesamte Breite der fachlichen Ausbildung in der HTBLA Andorf von Metall- und Kunststofftechnik, Werkstoffkunde und Maschinentechnik.

WK-Bezirksstellenobmann Johann Froschauer freute sich über die gelebte Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule. "m Innviertel werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt, weil sich auch die Unternehmen und die Wirtschaft gut entwickeln", ist er sich sicher.
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