13.10.2016, 00:00 Uhr

Ferialjob? Jetzt bewerben!

Die Praktikumszeit bei Frauscher beinhaltet einen eigenen Praktikantentag, an dem die Führungskräfte aus verschiedenen Abteilungen sich Zeit für die Fragen der Praktikanten nehmen. (Foto: Frauscher Sensortechnik)

Ein Ferialjob bessert sich nur das Taschengeld auf, sondern kann wegweisend sein. Frauscher gibt Tipps, was ein Bewerber beachten sollte.

ST. MARIENKIRCHEN (ska). Die Ferien zu nutzen, um auf der faulen Haut zu liegen, hört sich natürlich sehr angenehm an. Wer die neun Wochen allerdings sinnvoll verbringen möchte, der macht sich am besten auf die Suche nach einem Ferialjob – und zwar jetzt! Ein solcher bietet nicht nur Gelegenheit, das Taschengeld aufzubessern, sondern kann wegweisend für die berufliche Zukunft sein.

Im Bezirk Schärding bieten zahlreiche Firmen Ferialpraktika an. Eine davon ist Frauscher Sensortechnik in St. Marienkirchen. 20 Praktikanten hat Frauscher heuer aufgenommen. Und auch im kommenden Jahr werden ähnlich so viele die Chance haben, das Unternehmen kennen zu lernen. Und wie ergattert ein Schüler einen Job bei einem internationalen Betrieb wie Frauscher? "Wichtig ist uns, dass wir vollständige Bewerbungsunterlagen erhalten", erklärt Verena Einböck, Human Resources Manager. Dazu zählen ein Anschreiben, ein Lebenslauf und die letzten Zeugnisse. "Hervorstechen können Schüler außerdem, wenn sie ein gutes Zeugnis haben", fügt sie hinzu. Und: "Positiv bewertet wird auch, wenn sie in anderen Firmen bereits erste berufliche Erfahrung sammeln konnten." Zu einem Vorstellungsgespräch werden Ferialpraktikanten in der Regel nicht eingeladen. Aber alle Schüler erhalten eine Antwort auf ihre Bewerbung – sei es eine Zu- oder Absage.

Ferialpraktikanten arbeiten bei Frauscher in den jeweiligen Abteilungen im Tagesgeschäft mit. "In der Entwicklungsabteilung können sie oft ein kleines Projekt selbstständig bearbeiten", teilt Einböck mit. Seit einigen Jahren veranstaltet Frauscher einen Praktikantentag. Dabei lernen die Jugendlichen bei einem Firmenrundgang das Unternehmen und die Produkte kennen und haben im Anschluss die Möglichkeit, mit den Abteilungsleitern ins Gespräch zu kommen.

"Ein Praktikum ist eine gute Vorbereitung für den Berufseinstieg", ist sich Einböck sicher. "Bei positiver Zusammenarbeit sagen wir gerne wieder für ein Praktikum zu oder übernehmen den Schüler nach Schulschluss sogar in ein Dienstverhältnis."
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