21.09.2016, 14:08 Uhr

Kerniges Projekt mit Mehrwert

Edith und Josef Hofinger aus Suben sind bereits seit 2011 überzeugte pramoleum-Vertragspartner. (Foto: Foto: pramoleum)

Ehrlich, nachhaltig, naturverbunden – knackige Kerne aus dem Innviertel für regionales Kürbiskernöl.

Ehrlich, nachhaltig, naturverbunden – knackige Kerne aus dem Innviertel für regionales Kürbiskernöl. Durch die Initiative von pramoleum hat der Ölkürbis als Spezialkultur im Innviertel und darüber hinaus Einzug gehalten hat. Von 55 Landwirten wird im Innviertel auf guten Ackerböden eine Fläche von 300 Hektar angebaut. „Ich habe mich aufgrund der angespannten Situation bei Feldfrüchten über Alternativen informiert und bin auf pramoleum gestoßen. Als Vertagspartner profitiere ich von den Vorteilen einer Gemeinschaft zum Beispiel beim Erfahrungsaustausch in Sachen Kürbisanbau. Als Landwirt erzeuge ich ein Produkt, das man im Lebensmittelgeschäft finden kann und das freut mich", so Josef Hofinger aus Suben, Vertragslandwirt seit 2011. Die Kürbiskernernte hat Mitte September eingesetzt. Mit Spezialmaschinen werden die Kürbiskerne geerntet. Alois Selker, Pramoleum-Geschäftsführer, weiß, worauf es ankommt, damit das in Folge erzeugte Kürbiskernöl den Anforderungen entspricht: „Für eine gute Qualität ist ein behutsames Umgehen beim Waschen, Trocknen und Reinigen der Kerne sehr wichtig.“

Wahre Kraftwerke der Natur

In den Kürbiskernen sind wertvolle Vitamine (Vitamine A und E) und viele Mineralstoffe enthalten. Ein hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren unterstützt den Stoffwechsel auf positive Weise. Schon zu Maria Theresias Zeiten empfahl man ein bis zwei Esslöffel Kürbiskerne am Tag. WERBUNG Zur Sache pramoleum heißt die 2010 gegründete Genossenschaft aus Sigharting im innviertlerischen Pramtal. 130 Vertragslandwirte kultivieren auf 600 Hektar Ölkürbis in Oberösterreich. 2,5 bis 3 Kilogramm Kürbiskerne für einen Liter Kürbiskernöl: das sind rund 20 bis 30 Kürbisköpfe sowie zirka 350 Kürbiskerne je Kürbis.
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