14.06.2016, 16:30 Uhr

Professioneller Nachwuchs für Schärdings Landwirte

Die Meistergruppe Landwirtschaft Schärding. (Foto: Markus Hohensinn)
BEZIRK (ebd). Im Bezirk Schärding schlossen heuer 31 Teilnehmer und zwei Teilnehmerinnen die Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister mit der Meisterprüfung in der Land- und Forstwirtschaft ab. Weiters verfügt der Bezirk nun über zwei weitere Meister der Bienenwirtschaft. Insgesamt gibt es 25 neue Meister der Bienenwirtschaft in Oberösterreich. Denn: Immer mehr Oberösterreicher wollen sich mit Bienen und der Imkerei beschäftigen, einige von ihnen haben nun den Weg der professionellen Berufsausbildung gewählt. Der Schritt zur Meisterausbildung Bienenwirtschaft setzt sehr viel Erfahrung und Professionalität voraus. Die Kenntnisse in der Betreuung der Bienenvölker, Zucht und Vermehrung, Erntemaßnahmen und Verarbeitung der Produkte sind Grundlagen, die im Meisterkurs nochmals gestärkt und vertieft wurden.

Bienenwirtschaft absolut notwendig

Der Schritt zur Meisterausbildung Bienenwirtschaft setzt sehr viel Erfahrung und Professionalität voraus. Die Kenntnisse in der Betreuung der Bienenvölker, Zucht und Vermehrung, Erntemaßnahmen und Verarbeitung der Produkte sind Grundlagen, die im Meisterkurs nochmals gestärkt und vertieft wurden. Neben diesen fachlichen Bereichen beschäftigten sich die Bienenwirtschaftsmeister auch intensiv mit der betriebswirtschaftlichen Seite der Imkerei und auch arbeitswirtschaftlichen Aspekten: Marketing, Ausbau oder Intensivierung des Betriebszweiges und den entsprechenden Konsequenzen für den Betriebserfolg.
Die Königinnenzucht ist ein wichtiger Betriebszweig in der Imkerei
und wird in der Meisterausbildung Bienenwirtschaft gelehrt.

„Imkerei und Landwirtschaft sind systemische Partner, die sich nur in gegenseitiger Rücksichtnahme und Kooperation gut weiterentwickeln können. Die Basis für den gemeinsamen Erfolg ist das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten und Erfordernisse im jeweils anderen Bereich. Deswegen freut es mich besonders, dass die Facharbeiterkurse in der Bienenwirtschaft derzeit gut nachgefragt sind und auch wieder ein Meisterkurs zustande gekommen ist“, führt Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ und Vorsitzender des Ausschusses der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle OÖ aus. Erstmals seit dem Jahr 2005 gibt es heuer neue Meister in der Bienenwirtschaft.

Meisterbriefe an 157 Absolventen

Insgesamt wurden an 92 Meisterinnen und Meister in der Landwirtschaft sowie an acht Meisterinnen und den ersten Meister im Ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement Meisterbriefe überreicht. 31 Meister in der Forstwirtschaft und die 25 Meister in der Bienenwirtschaft komplettieren die Zahl. „Die bestmögliche Ausbildung ist eine Produktionsgrundlage, die einem keiner mehr wegnehmen kann. Dieses Bewusstsein ist in der oberösterreichischen Landwirtschaft stark ausgeprägt, das zeigen uns die hohen Abschlusszahlen in der Meisterausbildung. Professionelle Berufsausbildung ist auch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Oberösterreich ein starkes agrarisches Produktionsland bleibt“, fasst Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger zusammen.
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