01.08.2016, 14:15 Uhr

Auf "Monsterjagd" in Scheibbs

Pokémon-Experten unter sich: Jakob Rünzler, Julian Kroiß und Daniel Aigner beim Pokéstopp am Scheibbser Rathausplatz.

Wir haben uns bei Experten im Bezirk umgehört, was es mit dem Hype um Pokémon Go auf sich hat.

SCHEIBBS. Aufmerksamen Beobachtern wird es sicher nicht entgangen sein, dass sich seit Kurzem immer wieder Horden von Jugendlichen, mit Smartphones "bewaffnet" – sogar bei Wind und Wetter sowie in der tiefsten Nacht – in unserem Bezirk herumtreiben. Sie sind auf der Suche nach kleinen virtuellen Monstern in einer ganz realen Umgebung.

Der Hype um Pokémon Go

Wir haben die drei Pokémon Go-Freaks Julian Kroiß, Jakob Rünzler und Daniel Aigner in Scheibbs um ihre kompetente Auskunft zu diesem aktuellen Hype gebeten.
"Die App für dieses positionsbezogene Smartphone-Game ist in Österreich seit ca. zwei Wochen zum Download verfügbar und hat sich binnen kürzester Zeit zu einem echten Trend entwickelt. Das Spiel ermittelt durch GPS und Mobilfunkortung die Standortdaten des Spielers und positioniert ihn virtuell auf einer Landkarte, die auf dem Kartenmaterial von Google Maps basiert. Das heißt, man sammelt die kleinen virtuellen Monster in einer realen Umgebung ein. Dazu wirft man einen sogenannten Pokéball auf die Pokémons, die vom Spielserver per Zufallsprinzip in die virtuelle Landkarte des Spiels generiert werden", so der 19-jährige Daniel Aigner aus Scheibbs.

"Verbingen viel Zeit im Freien"

"Bei sogenannten Pokéstopps erhält man Spielgegenstände wie Eier, Pokébälle und Heiltränke. Eigentlich halten wir uns jetzt viel mehr im Freien auf als vorher, da man die Pokémons ja nur dort erwischen kann. Meine Mutter war anfangs sehr kritisch, merkt aber mittlerweile, wie viel ich mich draußen bewege", zieht Jakob Rünzler seine positiven Schlüsse.

"Für uns ist Pokémon Kult"

"Wenn man seine Pokémons, die man gesammelt hat, trainiert, kann man in Arenen gegeneinander antreten. Natürlich spielen viele Kinder das Spiel, die Hauptzielgruppe sind aber eher die 18- bis 30-Jährigen. Wir sind mit Pokémon groß geworden. 1997 ist das erste Spiel erschienen – wir hatten damals Pokémon-Spielsachen, Spielkarten, Stofftiere und vieles mehr. Für uns ist Pokémon daher richtiger Kult, und wir freuen uns sehr über die Neuauflage dieses tollen Spiels", meint Julian Kroiß.
Mehr Infos von den Experten gibt's auf der Facebook-Seite PokemonGo Bezirk Scheibbs.
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