20.05.2016, 14:25 Uhr

Doku über Flucht im Bezirk

Manfred Teufel, Alice Viktorin, Tristan Prüller, Linda Baumann und Gerald Prüller bei den Dreharbeiten zum Dokumentarfilm. (Foto: Cleanhill Studios)

Filmemacher Gerald Prüller aus Reinsberg sorgt mit seinem Film "Flucht – Einst und jetzt" für Aufsehen.

REINSBERG. Der Filmemacher Gerald Prüller aus Reinsberg hat bereits im zarten Alter von zwölf Jahren begonnen, Theater zu spielen. Seit 2014 ist er nun als selbstständiger Filmproduzent tätig.

"Erzähle gerne Geschichten"

"Es hat mich immer schon gefesselt, Geschichten zu erzählen, was mich zunächst dazu bewogen hatte, Theaterstücke für Kinder zu schreiben. Nach meiner Tischlerlehre habe ich in Wien Theater-, Film und Medienwissenschaften studiert und im Jahr 2014 habe ich mich dann mit 'Cleanhill Studios' – der Name ist eine Anspielung auf meine Heimat Reinsberg – als Filmemacher selbstständig gemacht", erzählt der kreative Kopf Gerald Prüller aus Reinsberg.

Die Großeltern als Inspiration

"Da ich immer schon historisch interessiert war und besonders an den Geschichten meiner Großeltern, die während der Nachkriegszeit aus ihrem Haus flüchten mussten, Gefallen gefunden hatte, entstand die Idee, den Film 'Flucht – einst und jetzt' zu drehen. Ich habe dann ältere Leute aus der Region über die Nachkriegszeit interviewt und daraus ein Drehbuch entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Dokumentation mit szenischen Elementen, der in der Burgarena Reinsberg beim Fest 'Oafoch kema und doa' das erste Mal präsentiert wurde", so Prüller.
Der Film "Flucht – einst und jetzt" wird noch bis 30. Juli jeden Samstag ab 11 Uhr und jeden Sonntag ab 9 Uhr in der Burgarena Reinsberg gezeigt.
Weitere Infos gibt's hier.
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