30.05.2016, 13:33 Uhr

Hund als Helfer in der Schule

Barbara Theuretzbacher mit Therapiehund Enya und Schülerin Nina Wallner in Rogatsboden. (Foto: privat)

Seit zwei Jahren helfen Pädagogin Barbara Theuretzbacher und die Hündin Enya Schülern in Rogatsboden.

PURGSTALL. Die Kinder, die die Sonderschule in Rogatsboden besuchen, freuen sich immer ganz besonders, wenn Barbara Theuretzbacher mit Therapie- und Schulbegleit-Hündin Enya bei ihnen vorbeikommt. Seit zwei Jahren betreut die Lunzerin die Schüler in Rogatsboden mit ihrer Hovawart-Hündin im Rahmen der tiergestützten Pädagogik.

Das Lernen mit Tieren

Im Rahmen der tiergestützten Pädagogik kann besonders im Sonderschulbereich den Kindern und Jugendlichen viel Wertvolles mitgegeben werden.
"Das Lernen über Tiere aber auch reguläre Unterrichtsstunden werden genauso gefördert, wie der positive Kontakt zum Hund. Neben vielen pädagogischen Aspekten kann ebenso eine Vielzahl von Förderungsschwerpunkten im Bereich der motorischen, sensorischen und seelischen Ebene erreicht werden", erklärt Barbara Theuretzbacher aus Lunz.

Kinder kommen zur Ruhe

"Das Berühren, Fühlen und bewusste Wahrnehmen der Hündin bewirkt bei vielen Kindern und Jugendlichen ein zur Ruhe kommen, Vertrauen lernen, Motivation zur Mobilität, Nähe zulassen, aber auch ein Erfahren von Wärme und Geborgenheit. Besonders beeindruckend sind jedoch die positiven Veränderungen, die das Tier bewirken kann. Feinmotorische Tätigkeiten können auf einmal durchgeführt werden, soziale Kompetenzen werden erlernt und so manches glückliche Lächeln erfüllt den Klassenraum", so Theuretzbacher weiter.

Leuchtende Kinderaugen

Das Schönste aber ist für die Pädagogin und Fachkraft für tiergestützte Arbeit und Therapiehund-Begleitung, wenn sie mit Enya die Schule betritt und das Leuchten in den Augen der Kinder sieht.
"Es ist meine allergrößte Freude, wenn ich immer wieder feststelle, wie ich mit dieser Intervention die Herzen der Schülerinnen und Schüler erreichen und deren Schulalltag auf diese Weise zu etwas ganz Besonderem machen kann, wenn ich sie mit Enya besuche", freut sich die Therapiehund-Begleiterin aus Lunz am See.
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