14.03.2016, 10:43 Uhr

"Am Anfang war der Holzstock"

Der Grestner Friedrich Schweiger spielt noch des Öfteren mit seinem Holzstock auf Natureis.

Der Obmann des ESV Gresten gibt Einblicke in die Stocksport-Geschichte

GRESTEN. Der Obmann der Grestner Stockschützen, Friedrich Schweiger, liebt es auch heute noch – sofern es das Wetter zulässt – mit einem Holzstock zu schießen.
"Der Stocksport beziehungsweise seine Vorläufer gehen im Alpenraum und in Skandinavien vermutlich bis ins 13. Jahrhundert zurück. Früher spielte man auf zugefrorenen Seen und Teichen. Der Eisstock wurde bis vor einigen Jahrzehnten aus Buchen-, Ahorn oder Birnenholz angefertigt und mit einem Eisenstreifen versehen, der für die nötige Härte beim Aufprall und die richtige Gewichtsverteilung sorgte. Die Daube bestand aus einem Holzwürfel mit abgeschrägten Kanten. Wenn es die Temperaturen im Winter zulassen, gehen wir auch heutzutage noch gerne auf Natureis Eisstockschießen nach den althergebrachten Regeln", sagt Schweiger.
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