31.05.2016, 14:14 Uhr

Zehnkämpfer ist fit für Rio

Dominik Distelberger jubelt über die Qualifikation für die olympischen Spiele in Rio. (Foto: Ploberger)

Mit 8.175 Punkten hat der Purgstaller Leichtathlet Dominik Distelberger das Ticket für Olympia gelöst.

PURGSTALL/GÖTZIS. Dominik Distelberger hat das Ticket zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro in der Tasche.
Der Purgstaller beendete das 42. Hypomeeting in Götzis am Sonntagabend mit einer persönlichen Bestleistung von 8.175 Pkt. und übertraf damit vor den Augen von ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel die geforderte Qualifikations-Marke (8.100 Pkt.) deutlich.

Die Freude ist riesengroß

"Es ist einfach geil, ich bin gerade am Ziel meiner Träume! Ich kann es noch gar nicht fassen, muss das alles in den kommenden Tagen erst einmal verarbeiten", sagt der 26-Jährige Zehnkämpfer aus Purgstall an der Erlauf, der im Götziser Weltklassefeld auf dem sensationellen fünften Endrang landete.

Auftritt im Stabhochsprung

Guten Leistungen über 110 Meter Hürden (14,45 Sekunden) und im Diskuswurf (43,93 Meter) folgte – nach einer Regenunterbrechung – sein großer Auftritt im Stabhochsprung.
Im dritten Versuch knackte Dominik Distelberger zunächst die 4,90 Meter, danach übersprang er gleich im ersten Sprung auch noch die 5,00 Meter-Marke und markierte damit seine neue persönliche Bestleistung.

Qualifikation gelungen

Damit war Distelberger, der in den vergangenen Jahren von schweren Achillessehnenproblemen gebremst worden war, mit eineinhalb Beinen in Rio und ließ sich nun auch nicht mehr stoppen. Mit einer Weite von 59,97 Metern im Speerwurf und einer Zeit von 4:34,21 Minuten über 1.500 Meter machte er die Qualifaikation für Brasilien schließlich perfekt.
Vor Olympia hat Distelberger noch die Europa-Meisterschaft Anfang Juli in Amsterdam auf dem Programm. "Da werde ich auf jeden Fall dabei sein, wenn körperlich nichts dazwischen kommt", so Dominik Distelberger über die nähere Zukunft. Denn zurücklehnen und entspannen kann er sich nur während der nächsten paar Tage.
"Ich werde mich nicht damit zufrieden geben, nur in Rio dabei zu sein. Voll fokussieren und hart weiterarbeiten lautet das Motto", so Distelberger.
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