20.04.2016, 16:15 Uhr

Der Klimawandel im Fokus am WasserCluster in Lunz

Thomas Hein (l.) und die am WasserCluster beschäftigte Dissertantin Tz-Ching Yeh (5.v.l.) begrüßten die Forscher aus Taiwan in Lunz. (Foto: Lugbauer)

Österreichische und taiwanesische Experten trafen in Lunz zusammen, um über zukünftige gemeinsame Forschungsprojekte zum Klimawandel zu diskutieren.

LUNZ. Starkregen, Hangrutschungen, Murenabgänge – Extremereignisse wie diese sind mit zunehmender Erderwärmung häufiger zu beobachten und fallen mitunter heftiger aus. Um Forschungsprojekte in diesem Bereich zu diskutieren, trafen im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Seminars an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) stattfand, Experten aus Taiwan mit Experten aus Österreich zusammen.

Exkursion nach Lunz am See
Eine Exkursion führte die Forscher auch an den WasserCluster Lunz, der im laufenden Projekt ECATA (Projektleitung Franz Zehetner und Thomas Hein) bereits seit 2013 mit taiwanesischen Wissenschaftlern zusammenarbeitet.
Im Projekt ECATA stellen die Forscher Untersuchungen in Gebirgsregionen Taiwans an, wo durch Extremereignisse wie Starkregen massive Mengen an Kohlenstoff aus dem Boden freigesetzt werden. Das Projekt erforscht die Folgen für Landvegetation und Böden, sowie das Verhalten von ausgetragenem Kohlenstoff im Flusssystem.
Das kürzlich an der BOKU Wien abgehaltene und von Professor Franz Zehetner organisierte Seminar bot den österreichischen und taiwanesichen Wissenschaftlern eine hervorragende Möglichkeit zum Wissensaustausch und zur fachspezifischen Diskussion.
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