20.06.2016, 16:03 Uhr

Ein Sägewerk für alle Bedürfnisse in Steinakirchen

Genauso wie sein Sohn Raphael ist auch schon Erwin Leitner im Sägewerk aufgewachsen.

Im Sägewerk Leitner in Steinakirchen werden auch Kleinabnehmer fündig

STEINAKIRCHEN. Auf die Frage, ob aus einer Fichte aus dem eigenen Garten ein Regal entstehen könne, sagt der Geschäftsführer des Säge- und Hobelwerks Leitner in Steinakirchen, Erwin Leitner: "Grundsätzlich ist das möglich. Der Kunde braucht nur den Stamm zu uns bringen und eine Liste erstellen, welche Holzdimensionen gebraucht werden."

Ein Brand wütete im Sägewerk

Erwin Leitner hat den Betrieb im Jahr 2008 übernommen. Im Zuge von Reparaturarbeiten kam es im August 2013 zu einer Staubexplosion und in weiterer Folge zu einem Brand, der das Sägewerk vollkommen zerstörte.
"Nur im ersten Schock dachten wir ans Zusperren, wir haben das Sägewerk dann wieder völlig neu aufgebaut und ähnlich konzipiert wie das alte, aber natürlich wurden die Maschinen auf den neuesten Stand gebracht und einige innerbetriebliche Abläufe wurden verbessert", so Erwin Leitner.

Im Sägewerk aufgewachsen

Erwin Leitner besuchte die Höhere Technische Lehranstalt für Sägetechnik und Holzwirtschaft in Kuchl (Salzburg). Er ist im Sägewerk aufgewachsen und hat von Jugend an mitgearbeitet. Nach dem Abschluss der Schule war er einige Jahre in einem großen Sägewerk in Amstetten tätig, um Erfahrungen sammeln zu können.

Aus der Liebe zum Holz

Das Hauptsortiment der Firma ist Kantholz nach Listen, die rau oder gehobelt hergestellt werden.
Jedermann kann im Säge- und Hobelwerk Leitner Holz bestellen: "Für Kleinabnehmer sind Regale, Hochbeete und Gartenzäune derzeit sehr aktuell. Verarbeitet werden Fichte, Tanne gelegentlich auch Kiefer und für den Gartenbereich Lärche. Der Bezug der Stämme erfolgt fast ausschließlich aus der Region – aus nachhaltiger Nutzung. Deshalb lautet unser Leitspruch auch – 'Wir lieben Holz, wir leben Holz'. Nachhaltigkeit ist in Österreich mittlerweile selbstverständlich, das bedeutet also, dass nach der Schlägerung wieder aufgeforstet wird", erklärt Erwin Leitner aus Steinakirchen am Forst.

Säge- und Hobelwerk mit langer Geschichte

STEINAKIRCHEN. Erstmals wurde das Anwesen 1571 urkundlich erwähnt, das Anton Leitner 1891 erwarb. 1934 wurde ein Vollgatter angeschafft. 1938 übernahm Leopold Leitner den Betrieb. Nach dem Krieg wurde der Betrieb um eine Hobelanlage erweitert. 1956 wurde eine neue Sägehalle erbaut. In den 70ern wurden eine Trockenanlage erbaut und im Hobelwerk eine Profilhobelmaschine installiert. 1980 übernahm Ernst Leitner den Betrieb. 1982 wurde eine Entrindungsanlage angeschafft. 1986 wurde der Doppelbesäumer in Betrieb genommen. In den 90ern wurden das Gatter ausgetauscht und eine Hackeranlage installiert. 2002 ging eine Wurzelanlauffräsmaschine in Betrieb. 2005 ging eine neue Rundholz-Sortieranlage in Betrieb.
Weitere Infos erhält man hier.
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